Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings

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Shang-Chi läuft im Kinopark Aalen und Traumpalast Gmünd.

Neuer Marvel-Kracher

Aalen. Kenner wissen es. Das Marvel-Universum hat keine Grenzen. Diesmal geht es von Asien in die USA und zurück geradewegs in eine Fantasiewelt voll ulkiger und furchterregender Tierchen und ebensolcher Menschen. "Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings" heißt der neuste knallbunte Kracher aus der digitalen Superheldenkiste. Regisseur Destin Daniel Cretton hat den Mix aus "Tiger and Dragon", "Herr der Ringe" und "Game of thrones" mit asiatisch-stämmigen Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern der ersten Riege besetzt. Herausgekommen ist dabei ein ebenso unterhaltsames wie spannendes Werk für das Kind im Kinogänger.

Darum geht's: Katy und Shaun sind Freunde, die vereint, dass es ihnen reicht, die Luxuskarossen reicher Hotelgäste in die Garage zu kutschieren. Wäre da nicht das Doppelleben von Shaun, der sich im bei der Fahrt im ÖPNV plötzlich einem Kampf mit einem schwertarmierten Koloss von Bösewicht stellen muss und sich als Martial-Arts-Könner Shang-Chi mit ebenfalls kampferprobter Schwester outet. Hinter dem Angriff steckt beider Vater. Der hat in seinem Schmuckkästchen zehn magische Ringe, die im ein jahrtausendwährendes Leben sichern - und den ewigen Durst nach der Weltherrschaft. Gezügelt wurde diese nur durch die ebenfalls magisch-kämpfende, mittlerweile verstorbene Mutter, die nun durch das Öffnen eines Tores wieder zum Leben erweckt werden soll. Sie ruft danach. Das aber ist eine Finte weiterer noch finsterer Kräfte.

Die Stars: Den kennt man doch? Ja, es ist Ben Kingsley, der da als B-Schauspieler inhaftiert im Keller des Bösevaters herrlich vor sich hin grummelt. Michelle Yeoh als die Tante von Shang-Chi bewegt sich ebenso elegant wie einst in Ang Lees "Tiger and Dragon". Für den Witz ist Awkwafina als Katy zuständig. Sie darf sich über dasselbe wundern, wie der Zuschauer ohne Marvel-Synapsen-Schaltung: die fehlende Logik in der Geschichte.

Überraschungen: "Hühnerschwein" Morris kann auch ohne Augen eine Karte ersetzen. Ein Must-have für die nächste Wanderung im Bambuswald.

Fazit: Ein knallbuntes Action-Vergnügen. Vorausgesetzt, man steht auf Drachen, Martial-Arts und den ewigen Kampf gegen das Böse und die Rettung der Welt im letzten Moment. Aber wer tut das nicht? Dagmar Oltersdorf

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