Spurensuche am Schwarzen Meer

+
FisFüz gastiert in der Theaterwerkstatt. Foto: Neustart Kultur

FisFüz and guests  gastieren mit „Traces of the Black Sea“ in der Theaterwerkstatt.

Schwäbisch Gmünd. Die Gruppe FisFüz and guests gastiert am Sonntag, 23. Oktober, um 19 Uhr in der Theaterwerkstatt in Schwäbisch Gmünd.

Bei unzähligen musikalischen Projekten fungierten die beiden „Köpfe“ des Ensembles, Annette Maye (Klarinetten) und Murat Coskun (Percussion), bereits als versierte und feinfühlige Brückenbauer zwischen Kulturen und Genres.

Diesmal ist es die Musik der Schwarzmeerküste, die sie bei ihrem neuen Programm „Traces of the Black Sea“ ins Visier nehmen: Diese Musik, seit Alters her geprägt von Einflüssen der umliegenden Landschaften und anrainenden Volksstämme, fasziniert mit Rhythmus-Vielfalt, mit Humor und Witz sowie mit melancholisch-stolz anmutenden Melodien. Bei dem Konzert in Schwäbisch Gmünd werden sich Bearbeitungen von bekannten Tänzen und Liedern aus der Nordtürkei, Bulgarien, Ukraine und Georgien mit frischen Eigenkompositionen abwechseln.

Für ihr neues Schwarzmeer-Projekt haben sich Maye und Coskun übrigens noch Verstärkung geholt: Mit Muhittin Kemal ist ein Virtuose auf dem türkischen Kanun und jahrelanger Weggefährte des Ensembles mit an Bord. Er ist in Sachen türkischer Musik Spezialist und verfügt über eindrucksvolle Fingertechnik.

Yaschar und Malika Coskun steuern eine weitere perkussive Würze bei: Seit ihrer Kindheit mit dem Vater als „Coskun Percussion Trio“ unterwegs, beherrschen die beiden die temperamentvollen Rhythmen und ihre Percussion-Instrumente in Perfektion.

Die Besetzung: Annette Maye: Klarinetten, Murat Coskun: Percussion, Rahmentrommeln, Gesang, Muhittin Kemal: Kanun, Gesang, Yaschar Coskun: Percussion, Hang, Gesang, Malika Coskun: Percussion, Akkordeon, Gesang.

Info: FisFüz and guests – „Traces of the Black Sea“ am Freitag, 23. Oktober um 19 Uhr in der Theaterwerkstatt, Ledergasse 2, Schwäbisch Gmünd. Karten kosten 16 /12 Euro bei www.reservix.de oder Buchhandlung Schmidt, Ledergasse 2, Schwäbisch Gmünd.

Zurück zur Übersicht: Ostalb-Kultur

Kommentare