Wahrnehmung auf dem Prüfstand

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Zusammen mit Hermann Schludi geht Susanne Scholz durch ihre Ausstellung. Foto: Oliver Giers
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Susanne Scholz zeigt auf Schloss Fachsenfeld Werke unter dem Titel „Gespiegelt: Wirklichkeit – Wasser – Wellen – Wahrnehmung“.

Aalen-Fachsenfeld

Gespiegelt: Wirklichkeit – Wasser – Wellen – Wahrnehmung ist der Titel der Ausstellung mit Werken der Lauchheimer Künstlerin Susanne Scholz, die seit Freitag in der Galerie Schloss Fachsenfeld zu sehen ist. Noch bis zum 30. September können die 48 ausgestellten eindrucksvollen Darstellungen von Spiegelungen am und im Wasser dort angeschaut werden.

Oberbürgermeister Frederick Brütting sagte als Vorsitzender der Stiftung Schloss Fachsenfeld zur Eröffnung der Ausstellung: „Wir sind froh, dass wir wieder die Möglichkeit von Kultur und Begegnung bieten können, und das mit solch eindrucksvollen und spannenden Bildern einer bekannten Künstlerin.“ Der Titel der Ausstellung sei Programm, eine Einladung zum Nachdenken und Reflektieren bei der Betrachtung der Bilder. „Manche Bilder hätten auch im Park des Schlosses entstehen können“, merkte er an.

„Ihre Wasser-Spiegelbilder werfen ihren Blick auf die Wahrnehmungsspanne zwischen realem Sein und hohlem Schein“, sagte Kunstbeirat Hermann  Schludi in seiner Einführung. Das Wasser erweise sich in diesen Bildern mit seiner verschwimmenden, verunklärenden Oberfläche als attraktiver Blickfang, lade zum Eintauchen in das vielleicht unter der Oberfläche verborgene ein. In den Bildern gerate der auf Wirklichkeit und Kontrolle gerichtete Blick in ein verzerrtes, verunsicherndes Seherlebnis, das spannende Trug, Traum und Reflexionsbilder schaffe.

In unterschiedlichen Formaten – von klein bis zu großen Bildern – zeigt die Künstlerin in diesen Werken in bunten Farben unterschiedliche Darstellungen von Spiegelungen in Wasser, die der Betrachter selbst für sich entschlüsseln und zu einem individuellen Eindruck zusammen setzen kann. Ein paar, das im Sonnenuntergang am Flussufer sitzt, Bäume, die sich im Wasser spiegeln, Angler im Wasser stehend, Genießer, die ihre Beine im Wasser baumeln lassen – das alles als Spiegelungen in den Wellen und viel mehr ist zu sehen. „Der Spiegel auf dem Wasser hält nicht fest, es zeigen sich immer neue Bilder in Bruchteilen von Sekunden“, schreibt Susanne Scholz selbst über ihre Ideen. „Wenn nur ein leises Lüftchen weht, verändert sich der glatte Spiegel in wabernde Gestalten, die so nichts mit ihrer Erscheinung in der Realität zu tun haben.“   Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellung vom Walter Heldt (Piano) und Beate Heldt und Hedwig Hegele (Gesang, Flöte) mit Arrangements internationaler Hits.

Die Ausstellung auf Schloss Fachsenfeld kann noch bis zum 30. September donnerstags von 9 Uhr bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden.

Hermann Schludi führt in die Werksausstellung von Susanne Scholz ein.
Zusammen mit Hermann Schludi geht Susanne Scholz durch ihre Ausstellung.
Werksausstellung von Susanne Schulz auf Schloß Fachsenfeld.
Werksausstellung von Susanne Scholz auf Schloß Fachsenfeld.
Werksausstellung von Susanne Scholz auf Schloß Fachsenfeld.
Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellung vom Walter Heldt (Piano) und Beate Heldt und Hedwig Hegele (Gesang, Flöte) mit Arrangements internationaler Hits.
Hermann Schludi führt in die Werksausstellung von Susanne Scholz ein.
Werksausstellung von Susanne Scholz auf Schloß Fachsenfeld.
Werksausstellung von Susanne Scholz auf Schloß Fachsenfeld.

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