Weihnachtsspaß für Kinder - und für Erwachsene

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Das Familienstück „Ox & Esel - eine Art Krippenspiel“ verspricht Witz und Unterhaltung in der Weihnachtszeit für Jung und Alt. Premiere ist am 21. November im Kulturbahnhof Aalen.
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Bühne Das Theater der Stadt Aalen zeigt in den kommenden Wochen „Ox & Esel – eine Art Krippenspiel“. Was die Zuschauer dabei erwartet.

Aalen

Das diesjährige Weihnachtsstück des Theaters der Stadt Aalen spielt in einem Stall. Maria und Josef kommen aber nicht vor, stattdessen sind zwei Tiere die Hauptfiguren. „Ox & Esel – eine Art Krippenspiel“ heißt die aktuelle Produktion. Premiere ist am Sonntag, 21. November, 15 Uhr im Kulturbahnhof Aalen.

Worum geht es in dem Stück? Die Bühne wird zum Stall. Dort wollen Ox und Esel zu Abend essen und stellen fest, dass in der Futterkrippe ein Baby liegt. Was tun? „Eine tierische Junggesellen-WG ist mit der Aufgabe konfrontiert, sich um ein kleines Kind zu kümmern“, fasst Regisseur Winfried Tobias die Handlung zusammen. Es sei jedoch kein klassisches Krippenspiel. „Aber die biblische Weihnachtsgeschichte wird auf gute Art ins Heute geholt und auf den Punkt gebracht“, sagt er. Und das auf witzige und unterhaltsame Weise. Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen werden ihren Spaß haben, verspricht der Regisseur.

Der Autor Norbert Ebel, geboren 1958 im Ruhrgebiet, arbeitete als Lektor, Regisseur, Dramaturg und Schauspieler. Sein mehr als 20 Jahre altes Stück „Ox & Esel – eine Art Krippenspiel“ avancierte zum Weihnachtshit. Es wurde in mehrere Sprachen übersetzt, fürs Radio produziert und in über 80 Inszenierungen gespielt.

„Ein Renner im Theater. Das kommt immer gut an“, sagt auch Winfried Tobias. Das Aalener Ensemble hatte das knapp 50-minütige Stück bereits im vergangenen Jahr erarbeitet, aufgrund der Pandemie musste es verschoben werden.

In der aktuellen Inszenierung sind Philipp Dürschmied, Anne Klöcker, Manuel Flach und Julia Sylvester zu sehen – jeweils im alternierenden Zweierteam. Und es gibt Livemusik, wechselweise mit Axel Nagel und Christian Steiner.

„Wir freuen uns sehr, dass wir spielen dürfen“, sagt der Regisseur auch im Blick auf die Veranstaltungen für Schulen, die im letzten Jahr ausfallen mussten. Neben den regulären Aufführungen sind bereits 30 Schulvorstellungen geplant.

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