400.000 Euro für Zukunft der Region

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Symbolbild

Ostwürttemberg wird eine von 30 HyExpert-Regionen in Deutschland. Ziel: zwei Tankstellen.

Aalen. Ostwürttemberg wird Wasserstoffregion. Diese Nachricht übermitteln der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und CDU-Landtagsabgeordneter per Pressemitteilung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Bewerbung des Ostalbkreises sei zusammen mit dem Landkreis Heidenheim und mit Unterstützung zahlreicher Unternehmen der Region für die Förderung als HyExpert-Region erfolgt. Ostwürttemberg werde im Rahmen des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) des BMVI eine von 30 HyExpert-Regionen in Deutschland. Damit werde die Transformation der regionalen Wirtschaft, die von der Automobilindustrie geprägt sei, nachhaltig gestaltet und Arbeitsplätze zukunftsfähig aufgestellt. „Durch die Innovationsförderung des Bundes erste Wasserstoffprojekte in unserer Region umgesetzt“, teilt Kiesewetter mit.

Der Bund gibt 400 000 Euro, um die Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts für eine regionale Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln. Hierbei gehe es den Aufbau und Betrieb eines Elektrolyseurs am Innovationspark Aspen, Aufbau eines Elektrolyseurs zur Quartiersenergieversorgung in Ellwangen, Betrieb einer Flotte an Nutzfahrzeugen, und Aus- und Weiterbildungsangebote. Bis 2024 sollen mindestens zwei Tankstellen aufgebaut werden, so Kiesewetter.

Mack, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, teilt ergänzend mit: „Gleichzeitig sieht auch Baden-Württemberg viel Potenzial für Wasserstoff in unserer Region, denn mit dem Projekt „HyFiVE –Wasserstoffwirtschaft im ländlichen und städtischen Raum“ gehören wir bereits zur Modellregion, in der die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Nutzung abgebildet wird.“ Große Mengen Wasserstoff könnten nur dort produziert werden, wo es einen Überschuss an Wind- oder Sonnenenergie gebe. Nur mit aus erneuerbaren Energien produzierter Wasserstoff, also in den Sonnenwüsten oder auf den Meeren, könnten die Klimaziele von Paris erreichen. Entscheidend sei, dass Baden-Württemberg als das Industrieland an das europäische Wasserstoff-Backbonenetz angeschlossen werde.

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