522 in den Arbeitsmarkt integriert

Die JugendberufshilfeNetzwerk zur Integration von Flüchtlingen (AJO) zieht Bilanz.

Aalen/Heidenheim. Anfang 2016 hat sich das Bündnis aus Arbeitgeberverbänden, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, der Arbeitsverwaltung und der AWO Heidenheim mit dem Verein Aktion Jugendberufshilfe in Ostwürttemberg (AJO) zusammengeschlossen mit dem Ziel, nachhaltige Strukturen zur arbeitsmarktlichen Integration von Geflüchteten in Ostwürttemberg zu schaffen.

Bilanz gezogen

Ende September 2022 endete die finanzielle Förderung des Bundes. Deshalb wurde auf der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe am Mitte Oktober im Landratsamt in Aalen Bilanz gezogen: Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern wurden 1006 Geflüchtete beraten und betreut. Davon konnten 522 Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden. 138 Geflüchtete haben mit Unterstützung des Netzwerks Ausbildungen und Studien aufgenommen, darunter sind beispielsweise 32 Ausbildungen im Handwerk, 16 Ausbildungen in der Pflege und zwölf haben ein Informatikstudium oder Ausbildungen in dieser Branche begonnen und erfolgreich abgeschlossen.

Abgestimmte Strukturen

Mit diesen Ergebnissen und 403 Praktika und 296 Übergängen in Qualifizierungsmaßnahmen konnte für viele Betriebe in der Region ein Beitrag zur Bekämpfung des Arbeits- und Fachkräftemangels geleistet und aufeinander abgestimmte Integrationsstrukturen geschaffen werden.

Allen Netzwerkpartnern war es ein großes Anliegen, dass diese Integrationsarbeit fortgesetzt werden kann. Mit Unterstützung von beiden Landkreisen und der Arbeitsverwaltung ist dies nun gelungen.

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