„Speedmarathon“: 1500 Verstöße

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Symbolbild

Etwa 1500 Geschwindigkeitsverstöße wurden angezeigt.

Aalen. Schnell, schneller, am schnellsten: Mit 17 Prozent – und damit als Hauptunfallursache Nummer eins – war überhöhte Geschwindigkeit im vergangenen Jahr verantwortlich für die Verkehrsunfälle innerhalb des Polizeipräsidiums Aalen, wie die Polizei in einem Schreiben mitteilte. „Betrachtet man die Verkehrsunfälle bei denen Personen verletzt wurden, war in 36 Prozent, also in mehr als jedem dritten Fall, die Geschwindigkeit unfallursächlich.

Bei den Unfällen mit tödlichem Ausgang steigt der Anteil sogar auf alarmierende 80 Prozent“, so die Beamtinnen und Beamten.

Diese Entwicklung habe die Polizei zum Anlass genommen, sich am europaweiten „Speedmarathon“ zu beteiligen. Am 21. April seien daher flächendeckend verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen innerhalb des Zuständigkeitsgebietes durchgeführt worden, bei denen das Hauptaugenmerk auf der Einhaltung entsprechender Geschwindigkeitsbeschränkungen lag. 36 Kontrollstellen seien eingerichtet worden, und insgesamt 99 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren laut Schreiben im Einsatz. Während der Kontrollen wurden etwa 25 500 Fahrzeuge kontrolliert.

Das Polizeipräsidium Aalen versuche weiterhin, die Verkehrsunfallzahlen zu minimieren. Deshalb werde auch in Zukunft die Kontrolle der Einhaltung von zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, flankiert von Präventionsarbeit, ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit sein. Die Ergebnisse:

1500 Geschwindigkeitsverstöße mussten laut Mitteilung zur Anzeige gebracht werden.

43 Fälle waren darunter, in denen die überhöhte Geschwindigkeit zu einem Fahrverbot führte, so die Polizei weiter.

19 Mal erwischten die Beamtinnen und Beamten demnach Menschen, die ein Mobiltelefon am Steuer nutzten.

2 Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln hätten sie festgestellt.

10 Mal wurde laut Schreiben gegen die Gurtpflicht verstoßen.

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