Ab Montag nächtliche Ausganggsperre für Ungeimpfte?

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Symbolbild Ausgangssperre
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Aktuell laufe die Prüfung für eine mögliche Verfügung.

Aalen. Aus mehreren unbestätigten Medienberichten geht hervor, dass im Ostalbkreis ab Montag wohl eine nächtliche Ausganggsperre für Ungeimpfte gelten soll. Wer nicht geimpft ist, dürfe sein Haus dann von 21 bis 5 Uhr etwa nur noch wegen eines medizinischen Notfalls oder aus Arbeitsgründen verlassen. Damit sei der Ostalbkreis zusammen mit dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Kreis Biberach einer von drei Landkreisen in Baden-Württemberg, die diesen Schritt gehen. Das berichtet unter anderem der SWR und beruft sich auf Aussagen des Amtschefs des Sozialministeriums, Uwe Lahl. Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Landrat Dr. Joachim Bläse: "Wir arbeiten gerade an einer möglichen Verfügung." Momentan sei man in der Prüfung, beziehungsweise in Anhörung. Die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis liegt aktuell bei 702,2.

Bereits am vergangenen Freitag schlug Landrat Bläse Alarm: Nach den Landkreisen Biberach und Schwarzwald-Baar habe der Ostalbkreis die höchsten Infektionszahlen im Land. "Ein trauriger Rekord, der dazu führen kann, dass über die bislang landesweit geltenden Maßnahmen der Alarmstufe hinaus bei uns zusätzliche Beschränkungen kommen, sollte sich die Infektionslage im Kreis nicht abschwächen", so der Landrat. Oberstes Gebot sei, für sichere Kontakte zu sorgen. "Dazu gehört, dass sich Ungeimpfte, die sich und andere überproportional gefährden, an die Kontaktbeschränkungen halten dass sich Geimpfte vor Kontakten vorsorglich zusätzlich noch testen und dass bei allen Kontakten - sowohl im Außen-, ganz besonders aber im Innenbereich - Maske getragen wird", sagte Bläse.

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