AfD-Politiker Jan-Hendrik Czada verlässt den Ostalbkreis

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Jan-Hendrik Czada

"Mein Lebensmittelpunkt hat sich immer mehr nach Berlin verschoben".

Aalen/Heidenheim. Jan-Hendrik Czadaverlässt den Ostalbkreis. Dies gibt der AfD-Politiker in einer Pressemitteilung bekannt. Czada, der die Partei im Jahr 2013 mitgründete und im Landkreis aufbaute, gehörte bis 2019 dem Kreistag an und kandidierte 2021 sowohl für den Landtag im Wahlkreis Aalen als auch für den Bundestag im Wahlkreis Aalen-Heidenheim. Bis zu den Wahlen war er Büroleiter des Göppinger Bundestagsabgeordneten Volker Münz, der den erneuten Einzug in den Bundestag verpasste. Seitdem ist Czada im Abgeordnetenhaus von Berlin tätig.

"Mein Lebensmittelpunkt hat sich immer mehr nach Berlin verschoben, sodass ich meinen Wohnsitz in Kirchheim jetzt aufgebe", so der 42-jährige Politologe. Sein Mandat im Regionalverband Ostwürttemberg will er niederlegen und somit auch sein Amt als Fraktionsvorsitzender aufgeben, so Czada weiter. Am kommenden Freitag soll er von der Verbandsversammlung entpflichtet werden. "Zu dem Schritt war ich schon seit einiger Zeit bereit, aber nachdem unser Heidenheimer Kollege Jürgen Kieninger beim Wandern im Allgäu tödlich verunglückte und sein Sitz vakant blieb, waren wir erst einmal geschockt und mein Rückzug hätte nicht gepasst", sagt Czada. Die Entscheidung sei ihm auch nicht leichtgefallen. "Etwas vermissen werde ich den Ostalbkreis schon", sagt er.

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