Afrikanische Schweinepest

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Laut dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Friedrich Loeffler Institut, ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind.

Aalen. Laut dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Friedrich Loeffler Institut, ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das ASP-Virus. Diese spielten in Mitteleuropa aber keine Rolle. Hier erfolge eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, Jagdausrüstung, landwirtschaftliche Geräte, Maschinen, Kleidung). Kontakt mit Blut sei effizientester Übertragungsweg. Nach einer Infektion entwickelten die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. "ASP ist keine zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheit, und daher für den Menschen ungefährlich", sagt das Institut. mas

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