Alle Corona-Tests in Abstrichstelle bisher negativ

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Die zentrale Corona-Abstrichstelle in Aalen läuft gut an. Bisher waren alle 509 Tests negativ.

Aalen. Seit dem 2. September werden in der zentralen Corona-Abstrichstelle in den Räumen der Aalener Musikschule symptomlose Personen getestet. Bei einer ersten Bilanz zeigen sich die Zuständigen zufrieden: "Alles hat hervorragend geklappt", sagt Dr. Manuel Kieninger, Pandemiebeauftragter für den Altkreis Aalen und Leiter der Abstrichstelle. Getestet wurden (Stand 17. September) 509 Personen. "Davon waren bisher alle Tests negativ", sagt Kieniger.

Einige Bürger klagten allerdings über eine schwere Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes, denn eine Terminanmeldung über das Amt ist verpflichtend für die Testung. Dazu erklärt Susanne Dietterle vom Landratsamt Ostalbkreis: "Da die Telefonnummer, über die die Anmeldungen koordiniert werden, wohl auch von anderen Bürgerinnen und Bürgern für andere Anfragen genutzt wird, kann es durchaus zu Wartezeiten kommen. Wir sind aktuell dabei, dies zu verbessern."

Kostenfrei testen lassen konnten sich bisher Reiserückkehrer aus dem Ausland, Personen, die zur Testung aufgefordert, weil sie gegebenenfalls als Kontaktperson ermittelt wurden und Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen und Kindertageseinrichtungen. "Seit dem 15. September wurde die freiwillige Testung von Reiserückkehrern allerdings abgeschafft, jetzt können sich nur noch Rückkehrer aus Risikogebieten testen lassen", erklärt der Leiter.

Doch die Zahl der festgestellten Corona-Infektionen im Ostalbkreis ist innerhalb einer Woche deutlich angestiegen. Diese kommen allerdings nicht von der Abstrichstelle, sondern den Schwerpunktpraxen, bei denen Personen mit Symptomen getestet werden. Am vergangenen Freitag verzeichnet der Landkreis 86 aktive Fälle, damit steigt die Zahl immer weiter an. Mehrere Infektionsgeschehen und viele Einzelfälle quer durch den Landkreis seien für den Anstieg verantwortlich. "Es ist nicht unwahrscheinlich, dass aufgrund der Infektionsentwicklung die Abstrichstelle zu einer Fieberambulanz umgewandelt wird", sagt Manuel Kieninger.

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