An andere Erkrankungen denken

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Immer mehr deutsche Klinikleitungen weisen darauf hin, dass seit der Corona-Krise deutlich weniger Patienten wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Krankenhäuser kommen.

Aalen. Immer mehr deutsche Klinikleitungen weisen darauf hin, dass seit der Corona-Krise deutlich weniger Patienten wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Krankenhäuser kommen. Insbesondere sollen sich die Fälle mit den Diagnosen Schlaganfall und Herzinfarkt verringert haben. Mögliche Gründe sind laut Kaufmännischer Krankenkasse (KKH) weniger Überweisungen von Patienten durch den eingeschränkten Praxisbetrieb niedergelassener Fachärzte sowie die Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus. "Besonders in der Zeit der Corona-Pandemie ist es wichtig, neben Erkältungssymptomen auf andere Warnsignale seines Körpers zu achten und schnell zu handeln", sagt Horst Gentner vom Serviceteam der KKH in Aalen. "Scheuen Sie sich nicht vor einem Arztbesuch."

Beim Schlaganfall ist das Tragische, dass es jeden treffen kann, auch junge Erwachsene und sogar Kinder. Darauf macht die KKH aufmerksam. Laut einer Datenerhebung der Kasse waren im Jahr 2018 insgesamt über 36 000 Versicherte von einem Schlaganfall betroffen. Die Tendenz sei steigend.

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