Andrea Hahn neue Leiterin der Wirtschaftsförderung

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Dr. Katarzyna Haverkamp (von links) und Andrea Hahn wurden von Landrat Dr. Joachim Bläse ihre offizielle Bestellung in ihre neuen Ämter überreicht.

Zwei Frauen übernehmen das Ruder bei der Stabsstelle, die auch dem Europabüro vorsteht.

Aalen.Nachdem der langjährige Leiter der Wirtschaftsförderung bei der Landkreisverwaltung, Rainer Fünfgelder, mit Ablauf des März in den Ruhestand getreten ist, übernimmt seine bisherige Stellvertreterin Andrea Hahn ab 1. April die Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung - Europabüro - Kontaktstelle Frau und Beruf.

Haverkamp ist Stellvertreterin

Gleichzeitig wird Dr. Katarzyna Haverkamp stellvertretende Leiterin. Landrat Dr. Joachim Bläse überreichte beiden ihre offizielle Bestellung und wünschte für die weitere Tätigkeit viel Erfolg.

Andrea Hahn absolvierte ein Studium zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg. Seit 1995 ist sie bei der Landkreisverwaltung tätig, davon die letzten 18 Jahre bei der Wirtschaftsförderung. Seit 2009 leitet sie in ihrer Funktion als Europabeauftragte zudem den EUROPoint Ostalb, eines von insgesamt sechs Informationszentren in Baden-Württemberg, die zum Europe Direct-Netzwerk der Europäischen Kommission gehören.

Dr. Katarzyna Haverkamp verstärkt seit einem Jahr das Team der Wirtschaftsförderung. Sie war zuvor am Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen tätig, wo sie für Regional- und Strukturanalysen sowie mittelstandspolitische Gutachten zuständig war. Ihr Studium im Fach Volkswirtschaftslehre absolvierte sie an der Wirtschaftsuniversität Warschau.

Stärkung von Zukunftsfeldern

Die Schwerpunkte der Wirtschaftsfördermaßnahmen des Ostalbkreises liegen auf der Stärkung von Zukunftsfeldern durch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen, Infrastrukturen, Beratungsangebote und Netzwerke für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Die EU-Strukturförderung, unter anderem mit dem Landeswettbewerb RegioWIN 2030, das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und die LEADER-Förderung sind dabei wichtige Instrumente. Die Zusammenarbeit der Hochschulen untereinander und mit dem Kreis wird aktuell forciert, um die Bildungs- und Forschungsinfrastruktur weiter zu entwickeln. Als Teil der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg ist der Ostalbkreis zudem in der Initiative Zukunft Ostwürttemberg engagiert mit dem Ziel, die Transformationsprozesse aktiv zu begleiten und zu unterstützen. Perspektivisch sieht Landrat Dr. Joachim Bläse den Ostalbkreis zudem im Netzwerk der Europäischen Metropolregion Stuttgart.

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