AOK: Zahl der Kinder mit Sehstörungen nimmt zu

  • Weitere
    schließen
+
Je länger man auf Bildschirme guckt, desto mehr leidet das Sehvermögen, sagt die AOK.Symbolfoto: pixabay

Dass Kinder und Jugendliche zu oft und zu lang auf Bildschirme starren, hat eine Umfrage der AOK zu Tage gebracht. Unterricht per Computer von zu Hause erhöht die Zeit vor dem Bildschirm zusätzlich.

Aalen. Dass Kinder und Jugendliche zu oft und zu lang auf Bildschirme starren, hat eine Umfrage der AOK zu Tage gebracht. Unterricht per Computer von zu Hause erhöht die Zeit vor dem Bildschirm zusätzlich. Die AOK Ostwürttemberg rät zu Ausgleichmaßnahmen, um Fehlsichtigkeit zu verhindern. Nach einer von der AOK im November 2019 in Auftrag gegebenen Forsa-Studie sitzen in Baden-Württemberg 40 Prozent der 15- bis 18-Jährigen wochentags drei Stunden oder länger vor Fernsehen, Smartphone oder Laptop. Am Wochenende sind es 70 Prozent. Bei den 4- bis 9-Jährigen sagen immerhin 20 Prozent der Eltern, dass ihre Kinder unter der Woche länger als eine Stunde vor einem Monitor verbringen. Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie dürften sich die Zahlen weiter erhöhen. Parallel nimmt seit Jahren die Fehlsichtigkeit bei Kindern deutlich zu. Im Jahr 2019 zählt die AOK Ostwürttemberg unter ihren Versicherten bis 12 Jahre im Ostalbkreis 2552 Kinder, die wegen Sehstörungen und Fehlsichtigkeit in ärztlicher Behandlung waren. Vier Jahre zuvor waren dies noch rund 500 Kinder weniger.

Zurück zur Übersicht: Ostalbkreis

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL