Arbeitswelt: Wie Wandel gelingt

Die SPD-Ostalb will die Mitbestimmung für Arbeitnehmer in Betrieben stärken.

Aalen. „Es ist unser aller Pflicht, die gesetzliche Mitbestimmung zu schützen und zu stärken“, betont der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Ostalb Daniel Sauerbeck anlässlich des „Aktionstags Mitbestimmung“ am Donnerstag.

Seit 50 Jahren kämpfe die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine starke Mitbestimmung in Deutschland. „Leider nehmen es viele Betriebe mit der Demokratie in den Unternehmen nicht so genau. Betriebsratswahlen werden behindert, Betriebsräte werden gekündigt, rechtliche Pflichten werden umgangen“, so Sauerbeck.

Eine ungewisse Zukunft

Die SPD-Bundestagabgeordnete Leni Breymaier ergänzt dazu: „Mit dem Betriebsräte-Modernisierungsgesetz hat die SPD-Bundestagsfraktion bereits in der letzten Wahlperiode die Gründung und Wahlen von Betriebsräten erleichtert und gestärkt.“ Die Weiterentwicklung der Mitbestimmung bleibe daher für die SPD in der Koalition ein Thema. Denn einige Branchen stünden vor einer ungewissen Zukunft, ganze Berufsbilder veränderten sich und beeinflussten so die persönlichen Lebensläufe von Millionen von Menschen. „Der Wandel der Arbeitswelt gelingt nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt“, so Leni Breymaier

Unternehmen profitieren

„In Betrieben, in denen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren, sind die Löhne höher und die Arbeitsbedingungen besser“, sagt der SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath. Im Ostalbkreis gebe es zahlreiche Unternehmen, denen eine demokratische Mitbestimmung durch die Beschäftigten guttue. „Die Gewerkschaften, aber auch wir als SPD geben gerne Informationen darüber, wie das konkret funktionieren kann.“

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