Kommentar

Aufmerksam zur Kenntnis nehmen

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Jürgen Steck
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Zum Vorstoß des Gesamtpersonalratsvorsitzenden Dieter Zandel in der Frage der Klinikstandorte im Ostalbkreis.

Nicht einmal bis zum Ende der Sommerferien hat es gedauert, bis der Burgfriede gebrochen wurde, auf den sich die Mitglieder des Kreistags vor der Sommerpause geeinigt hatten. Damit war zu rechnen. Zu glauben, dass so eine wichtige Entscheidung wie die zur Zukunft der Kliniken geräuschlos und ohne Streit gelingt, das ist naiv. Denn dieser Streit, der wird jetzt losbrechen. Wieso kommt das jetzt? Wer hat da was durchgestochen und warum? Das werden Fragen sein, die man, je nach Standpunkt und Standort, stellen wird. Interessant ist, dass es der Gesamtpersonalrat mit Dieter Zandel an der Spitze ist, der sich positioniert. Dieser Gesamtpersonalrat nimmt ja für sich in Anspruch, die Mitarbeiterinteressen zu vertreten. Er ist aber auch Teil des Lenkungsausschusses, der die Klinikneuordnung vorantreiben soll. Insofern bildet das Papier, so steht zu vermuten, ein Stück weit die Position des Lenkungsausschusses ab. Der Kreistag sollte dies aufmerksam zur Kenntnis nehmen und prüfen, ob das dem Auftrag entspricht, den die Kreistagsmitglieder erteilt haben. Denn der Weg zur Entscheidung war ja deutlich als „ergebnisoffen“ beschrieben worden. Informationen beschaffen - zur Erreichbarkeit der Kliniken, zum Personal, zu den Immobilien, zu Übergangszeiten: Das war der Auftrag. Dem sollte vonseiten der Lenkungsgruppe und ihrer Mitglieder nachgekommen werden. Bevor Standortempfehlungen abgegeben werden. Jürgen Steck

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