Botschafter werben für die Ostalb

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Prof. Dr. Anja Dieckmann (3.v.l.) und Landrat Dr. Joachim Bläse (hinten Mitte) haben 15 Studierende zu Ehrenbotschafterinnen und -botschaftern ernannt. Foto: privat

15 internationale Studierende, die sich gut in ihre neue Heimat integriert haben, werben nun in ihren Heimatländern für ein Studium in Ostwürttemberg.

Aalen

15 internationale Studierende der Hochschule Aalen und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd haben den Ehrenbotschafterstatus für die Region Ostwürttemberg erhalten. Dreizehn internationale Studierende der Hochschule Aalen und weitere zwei der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd aus Indonesien, den USA, Schottland, Paraguay, Finnland, Japan, der Ukraine und Südafrika wurden kürzlich im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Ostalbkreis als Ehrenbotschafter der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet und haben Zertifikate von Landrat Dr. Joachim Bläse erhalten.

Der Ehrenbotschafterstatus wird durch die Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Ehrenbotschafter-Programm der Region Ostwürttemberg basiert auf dem Wissen, dass ausländische Studierende nur dann erfolgreich studieren können, wenn sie sich in ihrem neuen Studien- und Lebensumfeld wohl und integriert fühlen.

Durch die Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten und die Interaktion mit vielen Menschen können sich internationale Studierende im Rahmen des Ehrenbotschafter-Programms schnell in die Hochschule und in die Gesellschaft integrieren. Sie lernen ihr Studien- und Lebensfeld kennen und schätzen. So entsteht eine tiefere Bindung zwischen ihnen und der Region – eine wichtige Voraussetzung, um später die Rolle eines Ehrenbotschafters im Ausland übernehmen zu können.

Über 150 Botschafter werben für ihren Studienort

Internationale Studierende werden ermutigt an folgenden Veranstaltungen teilzunehmen: einem Deutschkurs, nicht-curricularen Veranstaltungen der örtlichen Hochschule, fachbezogenen Exkursionen, Veranstaltungen eines beruflichen oder akademischen Netzwerks sowie Veranstaltungen lokaler Kultur- und/oder Sportvereine. Erwartet wird von den studentischen Botschaftern auch ehrenamtliches Engagement. Bereits mehr als 150 internationale Studierende aus über 30 Ländern und von vier Kontinenten haben an dem Ostwürttemberg Ehrenbotschafterprogramm teilgenommen. Koordiniert wird das Programm vom Akademischen Auslandsamt der Hochschule Aalen.

Die feierliche Zertifikatsverleihung an die neuen studentischen Ehrenbotschafterinnen und -botschafter wurde von Landrat Dr. Bläse persönlich vorgenommen. In seiner Ansprache beglückwünschte er die Studierenden zum neuen Botschafterstatus und hob hervor, dass die Ostalb alles zu bieten habe – von größeren Städten bis bin zu ländlich geprägten Gebieten, von kleinen bis großen Unternehmen und dank der vier Hochschulen auch ein breites Studienangebot.

Botschafter sollen Wissen über die Ostalb weitergeben

Er bat die neuen Ehrenbotschafterinnen und -botschafter, ihr Wissen über die deutsche Kultur und die lokalen Sehenswürdigkeiten an ihre Freunde und Verwandten weiterzugeben, und betonte, wie wichtig dieses Programm auch für das Werben für ein oder zwei Auslandssemester hier in der Region sei. Auch Prof. Dr. Anja Dieckmann, Prorektorin für Internationales und Kommunikation der Hochschule Aalen, wohnte der Zertifikatsübergabe bei und richtete ebenfalls ein Grußwort an die Studierenden.

Während ihrer Ansprache hob sie ebenfalls die Wichtigkeit des Programms hervor: „Das Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg bietet den Studierenden eine Vielzahl von Möglichkeiten für einen echten kulturellen Austausch. Und dieser ist bei einem Auslandsstudium mitunter das Wichtigste.“

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