Brand in Gaildorfer Asylheim - Tatverdächtiger festgenommen

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Symbolfoto

Eine Woche nach dem Brand konnte der tatverdächtige Brandstifter auf den Gleisen der Bahnstrecke in Richtung Schwäbisch Hall mittels Pfeffersprayeinsatz gefasst werden.

Gaildorf. Am Samstag, 27. August, ist es zum Brand in einem Asylbewerberheim in der Kochstraße in Gaildorf gekommen. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen ergab sich ein Verdacht gegen einen 40-jährigen Bewohner des Asylbewerberheims wegen Brandstiftung, teilt die Polizei mit. Dieser hatte zuvor die Brandörtlichkeit fluchtartig verlassen. Das zuständige Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Tatverdächtigen einen Haftbefehl. In der Folge wurde intensiv nach dem Beschuldigte, unter anderem auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, gefahndet.

Er konnte am Samstagmorgen vor einem Lebensmitteldiscounter in Gaildorf von Polizeibeamten angetroffen werden, wo er sich aggressiv zeigte und mit einem Schraubendreher drohte. Es gelang ihm zunächst die Örtlichkeit durch erneute Flucht zu verlassen, er wurde jedoch kurz darauf auf den Gleisen der Bahnstrecke in Richtung Schwäbisch Hall mittels Pfeffersprayeinsatz von den eingesetzten Polizeibeamten überwältigt. Er wurde schließlich am Samstag einem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dieses setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der türkische Staatsangehörige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an. 

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