Wahlen nach Zahlen

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Die Bundestagswahl im Ostalbkreis einmal anders betrachtet.
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Die Wahl im Ostalbkreis einmal anders betrachtet: Wo haben die Parteien ihre Hochburgen, gibt es Auffälligkeiten? Eine Analyse.

Die Karten zeigen die Hochburgen der Parteien im Ostalbkreis. Wir betrachten an dieser Stelle die Erststimmen für das Direktmandat. Bei der CDU ist es der Altkreis Aalen, bei der SPD neben Aalen und Abtsgmünd eher der Altkreis Gmünd. Die meisten AfD-Wähler sind im Schwäbischen Wald und in Bopfingen zu finden, während genau dort die wenigsten Menschen die Grünen wählen.

Die Verlierer

Nirgendwo hat die CDU mehr Stimmen verloren, als in Obergröningen: 19,1 Prozent. Ein Minus von sieben Prozent in Stödtlen und Bopfingen bedeutete für die CDU den geringsten Verlust und somit die beste Bilanz im Ostalbkreis.
Die SPD dagegen hat nur in fünf Gemeinden im Vergleich zur letzten Wahl Verluste eingefahren: Bopfingen, Ellenberg, Riesbürg, Lauchheim und in Adelmannsfelden - dort beträgt das stärkste Minus lediglich 1,7 Prozent.

Die Gewinner

In keiner einzigen Gemeinde gab es für die FDP Verluste im Vergleich zu 2017. Das hat sonst keine der großen Parteien geschafft. Mit über acht Prozent verbuchte die FDP ihren größten Erfolg in Obergröningen und stahl dort vermutlich vor allem der CDU die Stimmen.

Und sonst?

Für die Grünen schlug das Pendel in beide Richtungen aus und reichte von einem Minus von 4,2 Prozent in Obergröningen bis zu Plus 3,6 Prozent in Aalen.
Wenig Bewegung dagegen bei der AfD, die sich zwischen Minus 3,6 Prozent in Iggingen und Plus 2,6 Prozent in Heuchlingen bewegte.

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