Bundesweiter Warntag am 8. Dezember

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Sirene, Warntag

Katastrophenschutzbehörde des Landratsamts informiert über Aktionen im Ostalbkreis.

Aalen. Der diesjährige bundesweite Warntag findet am 8. Dezember statt. Das gibt das Landratsamt Ostalbkreis in einer Pressemitteilung bekannt. Ab 11 Uhr aktivieren alle beteiligten Behörden und Einsatzkräfte verschiedene Warnmittel. Ziel ist es, die in Deutschland vorhandene Warninfrastruktur für die Bevölkerung zu erproben. Es soll aufgezeigt werden, wie im Katastrophenfall die Bevölkerung flächendeckend gewarnt werden kann. Gleichzeitig sollen die Menschen für Warnungen sensibilisiert werden. Die Landkreisverwaltung und die Kommunen im Ostalbkreis haben sich vorbereitet und sind mit Aktionen dabei, so das Landratsamt.

Kreisbrandmeister Andreas Straub: „Uns ist wichtig, dass eine Warnung im Ernstfall sehr schnell möglichst viele Menschen erreicht. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass unsere Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Warnmittel und Verbreitungswege der Informationen kennen. Auch im Ostalbkreis setzen wir auf einen Warnmix, also auf die Informationswege Radio, Fernsehen, Internet, Social Media, Warn-Apps wie NINA, Sirenen oder Lautsprecherwagen.“

Am Warntag selbst, der laut Landratsamt jährlich immer am zweiten Donnerstag im September stattfinden soll, in diesem Jahr aber ausnahmsweise auf den 8. Dezember verschoben wurde, wird ab 11 Uhr eine Probewarnung verschickt. Diese Probewarnung erfolgt in Form eines Warntextes an alle Warnmultiplikatoren, wie beispielsweise Rundfunksender und App-Server, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen sind. Diese wiederum versenden die Probewarnung zeitversetzt über Fernsehen, Radios oder Smartphones.

Ganz neu in diesem Jahr ist „Cell Broadcast“. Diese Möglichkeit der Warnmeldung aufs Handy wird erstmalig getestet. Die Nationale Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird hierzu die zentrale Probewarnung erstmals auch an den Cell Broadcast-Dienst versenden. Potenzielle Empfänger der Probewarnung über Cell Broadcast sind alle Personen in Deutschland, die ein Cell Broadcast-fähiges und empfangsbereites Handy mit sich führen.

Der Ostalbkreis beteiligt sich nach Angaben des Landratsamtes mit der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg am Warntag mit der Auslösung der im Landkreis verfügbaren Sirenen. Ausgelöst werden die Sirenen in folgenden Gemeindegebieten:

BöbingenBopfingenDurlangen, Ellwangen (Pfahlheim), Kirchheim, Lauchheim (Röttingen), LeinzellObergröningenRiesbürg, Ruppertshofen, Schechingen und Waldstetten. 

Folgende Sirenensignale, die deutschlandweit einheitlich verwendet werden, werden zu hören sein

11 Uhr:  Warnung durch einen einminütigen auf- und abschwellender Heulton.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf Medienhinweise zu achten.

Etwa um 11.45 Uhr: Entwarnung durch einen einminütigen gleichbleibenden Heulton.

„Die Kommunen als verantwortliche Betreiber der Sirenennetze verwenden für andere Ereignisse möglicherweise eigene, zusätzliche Signale. Bitte informieren Sie sich über den jeweiligen Einsatz von Sirenen und die entsprechende Bedeutung der örtlichen Sirenensignale bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung“, so der ergänzende Hinweis des Kreisbrandmeisters.

Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Nicht zuletzt angesichts der jüngsten Krisen von Corona über Extremwetterereignisse bis hin zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine mit all seinen Auswirkungen ist deutlich geworden, dass dem Katastrophenschutz mehr Aufmerksamkeit zukommen muss. Die Landkreisverwaltung als untere Katastrophenschutzbehörde hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen schlagkräftig aufgestellt und mehrfach unterschiedlichste Katastrophenszenarien geübt. Am Warntag ist es wichtig, dass Sie alle sich mit den Warnmedien vertraut machen, um bei Bedarf zu wissen: Wovor wird gewarnt? Wie wird das getan? Wer spricht die Warnung aus? Und vor allem: Was muss ich tun?“

Infos zum Warntag: https://warnung-der-bevoelkerung.de/

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