Corona auf der Ostalb: Ein Fünftel der Neuinfektionen betrifft Geimpfte

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Ein Fünftel der Neuinfektionen betrifft vollständig Geimpfte.
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Von Oktober bis November sind 546 vollständig Geimpfte positiv auf Corona getestet worden.

Aalen. Die Neuinfektionen steigen weiter enorm an. Das Landratsamt Ostalb meldete an diesem Mittwoch 380 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden im Landkreis. Die Anzahl der Gesamtfälle seit Beginn der Pandemie ist nun auf 21 610 gestiegen. Durch die vielen Neuinfektionen ist erneut ein neuer Höchststand an aktiven Fällen verzeichnet worden, mit derzeit 2203 Erkrankten. Zudem liegen laut DIVI-Intensivregister derzeit sieben Patienten auf den Intensivstationen der Ostalb Kliniken - zwei davon werden beatmet. Dass sich auch vollständig geimpfte Personen mit dem Corona-Virus infizieren können, ist bekannt, doch wie hoch ist ihr Anteil an den Neuinfektionen? Susanne Dietterle, Pressereferentin des Landratsamts Ostalb, gibt Antwort:

Im Zeitraum vom 1. Oktober bis 5. November hat das Gesundheitsamt des Ostalbkreises demnach 2464 Positivfälle erfasst. "Davon 546 vollständig Geimpfte", teilt die Kreisverwaltungssprecherin mit. Dies macht gut ein Fünftel der Neuinfektionen in diesem Zeitraum aus. Doch warum wird die Auswertung nicht über den 5. November hinfort geführt? Laut Dietterle hat das Land seine Strategie zum Fall- und Kontaktpersonenmanagement geändert und Gesundheitsämter kontaktieren Corona-Positive nicht mehr. "Deshalb haben wir ab diesem Zeitpunkt keine validen Daten zum Impfstatus bzw. zur Symptomatik mehr", so Dietterle.

Impfdurchbrüche in Deutschland insgesamt

In seinem wöchentlichen Lagebericht hat das Robert Koch-Institut die Impfdurchbrüche seit dem 1. Februar 2021 zusammengefasst (Stand 11. November): Insgesamt 175.188 wahrscheinliche Impfdurchbrüche wurden seitdem identifiziert. Davon 117 367 nach einer abgeschlossenen Impfserie mit Biontech, 21.499 mit Johnson & Johnson, 14 091 mit AstraZeneca, 8676 mit Moderna, 8651 mit einer Kreuzimpfung von AstraZeneca und Biontech und 1521 mit einer Kombination von AstraZeneca und Moderna. Bei weiteren 3383 Fällen liegen dem RKI keine Angaben zu den genannten Impfstoffen vor.

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