Video in voller Länge

Corona behindert Krebs-Vorsorgeuntersuchungen

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Standen im Studio der SchwäPo Rede und Antwort (v.l.): Dr. Ralf Kurek, Dr. Sandra Röddiger, Prof. Holger Hebart und Dr. Sebastian Hock.
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Gemeinsam gegen Krebs, Vortragsreihe mit Fachärzten.

Ostalb. Die Corona-Pandemie hat im Ostalbkreis Auswirkungen auf die Zahl der Krebsvorsorgeuntersuchungen. Das berichtet Dr. Sebastian Hock, Sprecher der Kreisärzteschaft Aalen/Ellwangen, in der digitalen Vortragsreihe „Krebs im Fokus“.

Viele Leserinnen und Leser hatten im Vorfeld Fragen an die Experten gestellt. Neben Dr. Hock standen die Strahlentherapie-Experten Dr. Sandra Röddiger und Dr. Ralf Kurek sowie der Internist Prof. Dr. Holger Hebart Rede und Antwort.

Während des ersten und zweiten Lockdowns hätten sich viele Menschen einfach nicht zur Vorsorgeuntersuchung getraut. „Praxisräume wurden gemieden“, sagt Dr. Hock. Inzwischen sei die Nachfrage aber wieder so groß, dass viele Praxen jetzt regelrecht vor einer Bugwelle an Nachfragen stehen. Hock selbst hat inzwischen Samstagssprechstunden eingerichtet. Dennoch appelliert Hock unbedingt zur Vorsorge zu gehen.

Eine halbe Stunde beantworteten die Experten im Studio der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen Immun-, Chemo- und Strahlentherapie?“ „Warum konnte so schnell ein Wirkstoff gegen Corona entwickelt werden und nicht gegen Krebs?“. Ein Leser wollte wissen, warum Ärzte so kompliziert sprechen und nicht in einfachen Worten sagen können, wie es um die Gesundheit bestellt ist.

Die „digitale Sprechstunde“ ist in voller Länge auf dem YouTube-Kanal der Schwäbischen Post/Gmünder Tagespost zu sehen. Zuerst gibt es vier Impulsreferate. Ab Minute 23 in dem Video werden Leserfragen beantwortet.

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