Corona-Quarantäne: Das gibt's zu beachten

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Aktuell gibt es viele Fragen zum Thema Quarantäne.

Seitdem Gesundheitsämter Kontaktpersonen nicht mehr benachrichtigen, gibt es viele Fragen.

Aalen. Kalt draußen. Herbst. Erkältungssaison. Covid oder einfach Schnupfen? Ein Test muss her. Positiv. Und nun? PCR-Test? 14 Tage Quarantäne? Auch mit vollständiger Impfung? Seit Gesundheitsämter nicht mehr die Kontaktverfolgung von Geimpften übernehmen, sind potenzielle Infizierte selbst in der Pflicht, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Aber was genau ist zu beachten? Und für wie lange?

Fällt ein Test positiv aus, geht es erst einmal in die Isolation - unabhängig vom Impfstatus. Wird das Ergebnis per PCR-Test bestätigt, müssen sich auch Geimpfte isolieren und gelten als Coronafall. Das heißt: Auch in den eigenen vier Wänden sollten sich Infizierte von Nicht-Infizierten fernhalten. Die Quarantäne hingegen gilt für Kontaktpersonen von positiv Getesteten. In beiden Fällen gilt: Kontakt zu anderen Menschen meiden, erklärt das Bundesgesundheitsministerium.

Die Zeit bis zum PCR-Test

Aber PCR-Tests brauchen Zeit? Was tun, bis das Ergebnis eintrifft? Auch hier gilt für Geimpfte wie Ungeimpfte: Kontakte meiden bis das Ergebnis eintrifft. Personen im eigenen Haushalt, die vollständig geimpft und symptomfrei sind, müssen während dieser Zeit nicht in Quarantäne. Kinder unter zwölf, die zwangsläufig nicht geimpft sind, gelten wie ungeimpfte Erwachsene und müssen sich nach allen folgenden Regeln richten.

14 Tage Isolation - aber ab wann?

Die "Corona-Verordnung Absonderung" des Landes Baden-Württemberg unterscheidet gemäß der Symptome. Positiv Geteste mit Symptomen dürfen 14 Tage nach den ersten Symptomen wieder aus der Quarantäne. Traten zu keiner Zeit Symptome auf, endet die Isolation 14 Tage nach dem ersten positiven Test, auch Schnelltest.

Impfstatus - wo ist der Unterschied?

Ungeimpfte haben keine Möglichkeit, die Absonderung, wie Quarantäne und Isolation im Infektionsschutzgesetz genannt werden, frühzeitig zu beenden. "Freitesten" aus der Isolation können sich Geimpfte, die keine Symptome haben. Und zwar frühestens fünf Tage, nach einem negativen PCR-Testergebnis, das Aufgehoben werden muss. Treten Symptome auf, besteht diese Möglichkeit nicht. "Freitesten" per Schnelltest geht nicht.

Was für Kontaktpersonen gilt

Geimpfte, die Kontakt zu Infizierten hatten, sind von der Quarantäne befreit, solange keine Symptome auftreten. Das gilt auch für Angehörige des eigenen Haushalts. Wer Symptome hat oder nicht geimpft ist, muss in Quarantäne. Für enge Kontaktpersonen (etwa nach längerem Aufenthalt im gleichen Raum oder einem Gespräch ohne Maske und Abstand) gilt die Quarantäne zehn Tage ab dem letzten Kontakt, für Angehörige des Haushalts zehn Tage ab Test oder Beginn der Symptome des Infizierten.

Wer keine Symptome zeigt, kann unabhängig vom Impfstatus die Quarantäne frühzeitig beenden - mit einem negativen PCR-Test frühestens nach fünf Tagen, mit einem negativen Schnelltest frühestens nach sieben Tagen. Bei (Schul-)Kindern, die regelmäßig Tests machen, genügt ein negativer Schnelltest nach fünf Tagen. Wird im Laufe der zehn Tage ein weiteres Mitglied des Haushalts positiv getestet, verlängert sich die Quarantäne der übrigen Mitglieder nicht.

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