Corona überfordert die Rathäuser

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Die Strategie bei der Kontaktnachverfolgung wurde geändert. Bopfingens Bürgermeister äußert Kritik.

Aalen. Das Land hat die Strategie bei der Kontaktverfolgung geändert, der Landkreis hat dies umgesetzt. Dies kritisiert hat Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler im Kreistag. Dass der Landkreis diese Aufgabe nicht mehr übernehme, bringe die Rathäuser an die Kapazitätsgrenzen. „Die Leute wissen nicht, was sie tun sollen und rufen im Rathaus an. Den Bürger alleine zu lassen, ist ein Unding. Wir dürfen die Fehler, die bei der Vergabe der Impftermine gemacht wurden, nicht wiederholen“, warnte Bühler. „Wer sich nicht korrekt verhält, lacht und taucht ab in die Anonymität“, meint Bühler. Der CDU-Fraktionschef fordert daher, dass die Hotline beim Landkreis personell verstärkt wird und Anfragen dort bearbeitet werden.
„Das wurde nach unten auf die Kommunen abgewälzt“, bekannte Landrat Dr. Joachim Bläse. Die Hotline beim Landkreis sei bereits personell verstärkt worden. Weil aber ein Fall bis zu 200 Kontaktpersonen bringe, sei Nachverfolgung kaum mehr darstellbar, sagte Bläse. In einer Bürgermeisterdienstbesprechung am Mittwoch soll ein gemeinsames Vorgehen geklärt werden. mas

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