Corona: Zahnarztbesuch bleibt auf der Strecke

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Weniger Menschen besuchen aktuell den Zahnarzt.

Seit der Krise trauen sich viele Menschen in Baden-Württemberg nicht mehr zum Zahnarzt. Aktuelle Daten der Kkh Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass die Bereitschaft zur Zahnvorsorge in der Pandemie so stark zurückgegangen ist wie seit Jahren nicht:

Aalen. Seit der Krise trauen sich viele Menschen in Baden-Württemberg nicht mehr zum Zahnarzt. Aktuelle Daten der Kkh Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass die Bereitschaft zur Zahnvorsorge in der Pandemie so stark zurückgegangen ist wie seit Jahren nicht: In Baden-Württemberg sank die Zahl der Kkh-Versicherten mit Zahnvorsorge im ersten Quartal 2020 demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 13 Prozent. "Im zweiten Quartal, also von April bis Juni, nahmen 24 Prozent weniger Versicherte einen Kontrolltermin beim Zahnarzt war", so die Krankenkasse. In den Jahren vor der Pandemie war die Bereitschaft zur Zahnvorsorge hingegen immer stagniert beziehungsweise nur minimal gesunken. 2019 und 2018 suchten laut Schreiben 60 Prozent der Baden-Württemberger mindestens einmal den Zahnarzt zur Kontrolle auf, 2014 waren es 62 Prozent.

Die Kkh rät dazu, die Vorsorgeuntersuchung auch während der Krise in Anspruch zu nehmen. Sollten Behandlungen nötig sein, könnten gesetzlich Versicherte mit einem lückenlosen Nachweis Geld sparen.

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