Durchgekaut

Dann lieber einen Secco

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Dagmar Oltersdorf
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Dagmar Oltersdorf über die vielen Möglichkeiten, einen Apfel zu essen.

Lieber esse ich eine Zitrone als einen Apfel.“ An diesen Satz eines ehemaligen Schulkameraden erinnere ich mich noch heute. Okay, in der Rückschau neigte er vielleicht ein wenig zu Übertreibungen. Aber im Gedächtnis geblieben sind mir diese Worte trotzdem. „One apple a day keeps the doctor away “ - einen Apfel täglich zur Gesundheitsvorsorge essen - dazu muss auch ich mich zwingen. Ich gestehe: Ich zwinge mich meist nicht. Birnen, Trauben, Beeren, Bananen - es gibt vieles, was ich lieber esse. Nun kann man ja Äpfel auf ganz verschiedene Art und Weise zu sich nehmen, ohne abbeißen zu müssen - als Saft, Apfelmus, Apfelpfannkuchen, als getrocknete Apfelringe (die ich mag), im Kuchen (wunderbar!) oder eben einfach auch als Secco. Alles fast ausnahmslos allerdings keine gute Idee - jeden Tag Apfelkuchen schlägt fast sicher auf die Hüften und ein Fläschchen Secco täglich vermutlich auf die Leber. 23 Kilo, so hoch ist der Pro Kopf-Verbrauch an Äpfeln hierzulande jährlich. Davon bin und bleibe ich vermutlich trotz all dieser Möglichkeiten weit entfernt. Meinen Apfelbaum im Garten liebe ich trotzdem. Gepflanzt wurde er allerdings wegen der wunderschönen Blüte, an der ich mich jedes Jahr kaum sattsehen kann. Nun muss ich aber erst mal seine Äpfel ernten - viele sind es nicht. Sie werden zu Kuchen und Apfelmus. Wenn dann im Frühjahr der Baum wieder blüht, werde ich das feiern. Ich denke mal, ein Gläschen Ostalb Secco wäre da das passende Tröpfchen. Und garantiert besser als Zitronensaft. 

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