Der Ostalbkreis will mit „H2-Aspen“ zur Modellregion „Grüner Wasserstoff“ werden

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Ostalb hat sich als „Modellregion Grüner Wasserstoff“ beworben.

Mit dem Technologie-Campus „H2-Aspen“, der auf einer Fläche von 60 Hektar (schraffiert, Bild oben) zwischen dem Gewerbegebiet Gügling, Bargau und Buch bei Schwäbisch Gmünd entstehen soll, hat sich der Landkreis Ostalb als „Modellregion Grüner Wasserstoff“ beworben. So nennt sich das neue Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg, dessen Ziel es ist, in der Modellregion grünen Wasserstoff als Energieträger zu verwenden und die damit verbundenen technologischen, wirtschaftlichen ökologischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkte zu beleuchten.

Wie Andrea Hahn, Wirtschaftsbeauftragte im Landratsamt am Dienstag im Kreistagsausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung berichtete, gibt es landesweit 17 Bewerbungen für das Förderprogramm. Die Entscheidung für eine Bewilligung erfolgt im aktuellen Jahr. Kommt „H2-Aspen“ als Modellprojekt zum Zug, steht dann eine 40-prozentige Förderung durch EU-Mittel in Aussicht, zuzüglich eines variablen Förderanteils durch Landesmittel, wobei der Fördersatz noch nicht konkret feststeht. Der Grunderwerb für den modernen Technologie-Campus sei bereits abgeschlossen, so Hahn. Die Umsetzung soll bis zum Jahr 2024 erfolgt sein. Die Stadt Schwäbisch Gmünd möchte hier Firmen und Forschungseinrichtungen rund um die Wasserstofftechnologie ansiedeln. Sie reagiert damit auf den Strukturwandel in der Autoindustrie. UW/Grafik: Archiv

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