Der Reiseblog von Lisa und Chris

Der Rheinfall und how to open a Dose, Tag 2

+
Lisa und Chris stehen vor dem Rheinfall in Schaffhausen.

Ein undichtes Zelt und eine ungeöffnete Dose.

Stein am Rhein. Lisa und Chris, zwei 18-jährige Schüler, reisen mit dem Interrail-Ticket durch Europa. In diesem Reiseblog berichten die zwei von ihrer Tour.

Die erste Nacht in unserem Zelt verlief eigentlich ganz gut - eigentlich. Ab und zu war es sehr kalt, aber am frühen Morgen schien direkt die Sonne in unser Zelt. Durch die Feuchtigkeit am Morgen bemerkten wir, dass unser Zelt etwas undicht ist. Egal. Wir gehen da zweckmäßig ran. Zum Problem für uns wird es erst, wenn es regnet. Dann sehen wir weiter.

Zum Frühstück gab es das restliche Brot von gestern und unsere mitgebrachte Erdbeermarmelade.

Um 10 Uhr machten wir uns auf dem Weg zum Rheinfall. Keine Sorgen, es war kein Reinfall, es lohnte sich wirklich dort hinzugehen. Der Wasserfall ist wirklich beeindruckend. Er gehört zu den drei größten Wasserfällen in Europa. Wir entschieden uns für eine kleine Rundfahrt mit dem

Boot. Das passte in unser Budget. Die Fahrt kostete pro Person neun Schweizer Franken (CHF). Der Franken und der Euro sind ähnlich. Nach aktuellem Tagesrechner hätte die Fahrt umgerechnet 8,30 Euro gekostet. Wir blieben nach der Bootsfahrt noch etwas am Rheinfall und fuhren dann mit dem Zug in die City (Schaffhausen).

Eigentlich haben wir dort nur Preise verglichen. Teilweise war es echt interessant, wie teuer die Dinge in der Schweiz sind. Stellenweise taten uns die Schweizer leid. Sie müssen 20 Schweizer Franken für einen Döner ausgeben. Da haben wir in Deutschland an einem Dönnerstag echt Glück. Da sind drei Euro ja regelrecht ein Schnapper. Irgendwann trieb uns der Hunger zurück zum Campingplatz.

Sagen wir es einmal so: Eine Dose zu öffnen, wurde für Lisa und Chris eine anstrengende Mission. Zwei junge Menschen, die einfach total Hunger haben, starren ungelogen eine halbe Stunde auf die Dose und den doch etwas futuristischen Dosenöffner. Am Ende mussten wir uns ein YouTube Video angucken. „How to open Dosen with Dosenöffner“.

Am Ende entschieden wir uns dazu, eine nette Dame anzusprechen. Diese kam extra noch mit ihrem Mann vorbei, damit auch er uns nochmal erklären konnte wie genau man eine Dose mit unserem Dosenöffner öffnet.

Die Linsensuppe haben wir geradezu verschlungen. Wir spülten unser Geschirr und saßen gemütlich in der Sonne und planten unsere weitere Tour.

In den kommenden Tagen wollen wir gerne nach Italien, aber aktuell finden wir keinen passenden Campingplatz. Die meisten sind ausgebucht. Die von uns angeschriebenen Plätze melden sich nicht. Locker bleiben, sagen wir uns. Auch das bekommen wir hin. Den Abend beendeten wir mit einer 5-Minuten-Terrine.

Chris tut sich etwas schwer mit der Dosenöffner-Technik.
Lisa und Chris sind in der Schweiz angekommen

Zurück zur Übersicht: Ostalbkreis

WEITERE ARTIKEL

Kommentare