DGB hält an Mai-Kundgebungen fest

  • Weitere
    schließen
+
Archivfoto: Peter Yay Müller

Der DGB hält an seiner „1. Mai-Kundgebung“ fest und wird diese, wenn auch in veränderter Form, und im kleineren Rahmen durchführen.

Schwäbisch Gmünd. Der DGB hält an seiner „1. Mai-Kundgebung“ fest und wird diese, wenn auch in veränderter Form, und im kleineren Rahmen durchführen. Das teilen der DGB Kreisverband Ostalb und der DGB Ortsverband Schwäbisch Gmünd am Freitag in einem Schreiben mit.

„Es ist bedeutend auch in gegenwärtig zugespitzten Zeiten steigender Inzidenzen und vollen Intensivstationen zu zeigen, dass unsere Demokratie im Kern funktioniert und wir als Gewerkschaften gerade zum 1. Mai auch unter solchen Bedingungen in der Lage sind, kritisch auf die Arbeits- und Sozialbedingungen in unserer direkten Umgebung zu schauen“, heißt es in der Pressemeldung.

Die Corona-Bekämpfung sei den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern ein wichtiges Anliegen. Deshalb sollen die Kundgebungen mit einer geringen Anzahl an Teilnehmern am Samstag in Aalen und Schwäbisch Gmünd stattfinden. Neben den Hygienekonzepten und Abstand werden alle aufgefordert eine medizinische Maske oder eine FFP 2 Maske zu tragen, für Personen ohne eigene Masken, werden diese von den Ordnern zur Verfügung gestellt.

Die Gedenken an die bisherigen Corona-Opfer und deren Angehörige werde zudem eine zentrale Rolle bei der Veranstaltung einnehmen. „Solidarität heißt auch an dieser Stelle Anteilnahme und Unterstützung der Angehörigen und Betroffenen“, teilt Peter Yay Müller (DGB Kreisvorsitzender Ostalb) mit.

„Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehe die Botschaft „Solidarität ist Zukunft“ – Wir müssen in unserer Zivilgesellschaft den Zusammenhalt untereinander stärken. Wir müssen Respekt, Rücksichtnahme und die Menschenwürde als bedeutsame Werte und Umgangsformen in den Mittelpunkt unseres Miteinanders und in der Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen stellen.“

Damit sei die Mai-Kundgebung ein Gegenpol zu den Bewegungen, die in unverantwortlicher Art und Weise Corona leugnen oder verharmlosen und in dem Vorgehen der Regierung eine wesentliche Einschränkung von Freiheitsrechten sehen. „Wir wollen aber auch und gerade wergen den Erkanntnissen aus dem Umgang mit der Pandemie uns auf der Kundgebung und in den Betrieben für einen verbindlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz einsetzen. Wir erwarten in der Breite der Betriebe mehr und bessere Hygienekonzepte“, so der Kreisvorsitzende.

Zurück zur Übersicht: Ostalbkreis

WEITERE ARTIKEL