Die Corona-Lage in Kliniken und Orten

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Täglich aktualisiert informieren wir in unseren Onlineausgaben auch darüber, wie viele aktuellen Coronafälle es in den Städten und Gemeinden im Ostalbkreis gibt. Jeden Samstag ab sofort auch in unserer gedruckten Ausgabe an dieser Stelle. Grafik: Carmen Apprich
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Ab sofort informieren wir in unseren Onlineausgaben täglich aktualisiert unter anderem auch darüber, wie viele Covid-19-Fälle intensivmedizinisch im Ostalbkreis in Behandlung sind.

Aalen

Täglich neue Infektionszahlen, täglich neue Entwicklungen – die Coronalage ist auch im Ostalbkreis dynamisch und entwickelt sich ständig. Mal hohe und mal niedrige Infektionszahlen verunsichern und machen die Einordnung schwierig. Ist es schlimm, entspannt, ernst? Eine Einordnung.

Neuinfektionen im Ostalbkreis

Ab sofort veröffentlichen wir jeden Samstag an dieser Stelle die Zahlen der aktiven Coronafälle in allen Städten und Gemeinden im Ostalbkreis. Auf unseren Webseiten www.schwaepo.de/1881515 und www.tagespost.de/1881515 finden Sie diese Zahlen täglich aktualisiert.

Nach einem starken Anstieg in der vergangenen Woche sinkt die Zahl der Neuinfektionen bereits seit einigen Tagen deutlich. Am Freitag meldete das Landratsamt nur fünf Neuinfektionen. Der Sieben-Tages-Durchschnitt ist von über 13 am Dienstag auf mittlerweile rund neun gefallen. Somit ist die Zahl der momentan aktiven Fälle im Ostalbkreis innerhalb eines Tages von 82 auf 72 wieder gesunken.

Die Lage in den Kliniken

Die aktuellen Infektionszahlen sagen nichts über die Schwere der Erkrankungen aus. Deshalb veröffentlichen wir ab sofort täglich aktualisiert unter www.schwaepo.de/1881515 und www.tagespost.de/1881515 die aktuellen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten im Ostalbkreis aus dem DIVI-Intensivregister. Konkret diese Angaben (Stand 25. September):

  • Intensivmedizinische Covid-19-Fälle in den Kliniken im Ostalbkreis: (0)
  • Beatmete Covid-19-Fälle im Ostalbkreis: (0)
  • Freie Intensivbetten im Ostalbkreis: (18)

Solange die Schwerpunktpraxen und Abstrichstellen nicht überlastet sind, sieht die Kassenärztliche Vereinigung keinen Bedarf an einer Fieberambulanz.

Alexandra Rief persönliche Mitarbeiterin des Landrats
  • Belegte Intensivbetten im Ostalbkreis: (59)

Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen. Wichtig sind diese Angaben vor allem auch deshalb, weil die politischen Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor allem auch damit begründet wurden, die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Stand Freitag lässt sich feststellen, dass kein einziger intensivmedizinischer Fall in den Kliniken in Behandlung ist. Ein Bild, dass sich in den vergangenen Wochen kaum geändert hat. Die Kliniken im Kreis melden 18 freie Intensivbetten, 59 Intensivbetten sind offenbar mit anderen Fällen belegt.

Kein Bedarf an Fieberambulanz

"Die zentrale Corona-Abstrichstelle der Kassenärztlichen Vereinigung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Städtischen Musikschule Aalen, in der symptomlose Personen getestet werden, funktioniert sehr gut", berichtet Alexandra Rief, persönliche Mitarbeiterin des Landrats. Seit dem 2. September wurden dort 750 Abstriche durchgeführt.

Außerdem gibt es für Personen, die Symptome aufweisen, 18 im Ostalbkreis verteilte Corona-Schwerpunktpraxen, an die der Hausarzt überweist.

Über die Abstrichstelle in Aalen und die Schwerpunktpraxen hinaus gibt es außerdem die Überlegung, bei Bedarf mobile Teststationen und -gruppen einzurichten. Zu einer solchen mobilen Station gehören ein Arzt und eine Fachkraft, die bei Bedarf Einrichtungen wie Schulen oder Kitas aufsuchen. "Solange die Schwerpunktpraxen und Abstrichstellen nicht überlastet sind, sieht die Kassenärztliche Vereinigung keinen Bedarf an einer Fieberambulanz", sagt Alexandra Rief. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte sich zuletzt wiederholt für Fieberambulanzen ausgesprochen.

Die Lage in Baden-Württemberg

In Deutschland gab es in der Woche vom 14. September rund 1,1 Millionen Coronatests – davon waren rund 1,2 Prozent positiv. Die Woche zuvor lag die Positivquote bei einer leicht höheren Anzahl von Tests mit rund 0,9 Prozent etwas darunter.

In Baden-Württemberg ging der Anteil an Fällen, die sich voraussichtlich im Ausland infiziert haben, in den letzten drei Wochen stark zurück, meldet das Landesgesundheitsamt. Die Top 5 der wahrscheinlichen Infektionsländer in den zurückliegenden Meldewochen mit Stand 24. September sind die Türkei mit 120, der Kosovo mit 46, Kroatien mit 32, Rumänien mit 31 und Frankreich mit 30 Fällen. Im Ländle gab es rund 600 000 Coronatests, davon waren laut Angaben des Landesgesundheitsamts rund 2,5 Prozent positiv.

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