„Die Geflüchteten brauchen Ansprache“

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Dekan Robert Kloker

Der Krieg in der Ukraine und sonstige aktuelle Themen im katholischen Dekanat Ostalb.

Aalen. Der Krieg in der Ukraine und mögliche Hilfestellungen vor Ort, haben die Frühjahrssitzung des katholischen Dekanatsrats im Salvatorheim geprägt. Ein sehr nachdenklich gestimmter Dekan Robert Kloker bat deshalb die Räte zu Beginn der Sitzung zum Gebet für die Kriegsopfer und für ein Ende der sinnlosen Gewalt.

Hilfsbereitschaft hoch

„Die Hilfsbereitschaft ist enorm hoch“, berichtete Dekanatsreferent Romanus Kreilinger. Es sei wichtig, genau hinzuschauen, wo und welche Hilfe benötigt wird, um ein Chaos zu vermeiden. Deshalb hat das Dekanat Ostalb gemeinsam mit der Caritas Ost-Württemberg eine Einteilung vorgenommen, wie am sinnvollsten gespendet oder geholfen werden kann. Kreilinger hob hervor, dass das Ehrenamt momentan am meisten gebraucht wird. „Die Menschen, die hier ankommen brauchen Ansprache und jemanden, der sich um sie kümmert.“ Auch der Bedarf an Möbeln und ein Möbellager sei hoch, ergänzte Pfarrer Wolfgang Sedlmeier. Dafür sei man mit der Kommune im Gespräch. Dekan Robert Kloker hält die Einrichtung spiritueller Orte für die Geflüchteten aus der Ukraine für sehr wichtig, denn „die Menschen von dort sind sehr fromm.“

Die Arbeit im Dekanat

Neben diesem großen und wichtigen Thema der Hilfestellungen für die Ukraine, stand die Arbeit des Dekanats und der Dekanatsgeschäftsstelle im Mittelpunkt des Abends. Die beiden Dekanatsreferenten Romanus Kreilinger und Tobias Kriegisch gaben einen Überblick, der unter vielem anderen von der Begleitung von Ehrenamtlichen und der Gremienarbeit, über die Personalbetreuung in den Seelsorgeeinheiten und Einrichtungen des Dekanats, bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit reicht.

Stelle für „Junge Erwachsene“

Ein weiterer Punkt beschäftigte den Dekanatsrat. Es ging um die Einrichtung einer 50-Prozent-Personalstelle für den Bereich „Junge Erwachsene“. Nach einer lebendigen Diskussion war der Tenor des Gremiums, dass es gut sei, mit der Einrichtung dieser Stelle bei der Katholischen Erwachsenenbildung einen mutigen Schritt zu tun. „Lasst es uns einfach probieren!“, sagten Brigitta Pfeil und Christoph Romer. Davor hatte die Leiterin der keb, Ana Requesens-Moll, ihre Visionen für diese Stelle dargelegt.

Ein Sommerfest?

Durch die zweieinhalbstündige Sitzung hat der stellvertretende Vorsitzende des Dekanatsrats, Walter Baum, geführt, der den Teilnehmenden dankte.Dekan Robert Kloker stellte für die nächste Sitzung des Dekanatsrats am 22. Juni um 18 Uhr in der Sängerhalle Wasseralfingen ein Sommerfest in Aussicht.

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