Die Sanierung des Berufschulzentrums liegt im Plan

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Ein Foto vom Beginn der Schadstoffsanierung. Fotos: privat
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Der vierte Bauabschnitt soll im November starten - neue Klassenzimmer entstehen.

Schwäbisch Gmünd. Die Generalsanierung des Hauptgebäudes am Gmünder Kreisberufsschulzentrum liegt gut im Zeit- und akzeptabel im Kostenplan. Das wurde am Dienstag im Kreisausschuss für Bildung und Finanzen berichtet.

Bauabschnitt 4 ab November

Der Umzug der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule im August 2022 vom Ausweichquartier in der Gebäudemodulanlage zurück in die sanierten Räumlichkeiten des Hauptgebäudes und der Auszug der Kaufmännischen Schule in die Modulanlage markierten den Abschluss des dritten Abschnitts der Generalsanierung. Der wurde termingerecht fertiggestellt und der Schulbetrieb startete planmäßig am 12. September 2022.

Mit dem Rückumzug aus der Modulanlage in den fertiggestellten dritten Bauabschnitt wurde die Auslagerung des Schulbetriebs für den vierten und letzten Bauabschnitt möglich. Nach dem Umzug konnten alle vorbereitenden Maßnahmen erledigt werden.

Am 28. Juli 2022 wurde mit der Schadstoffsanierung des vierten Bauabschnitts begonnen. Hierbei werden sämtliche Deckenverkleidungen, Bodenbeläge, Innenwände, Kabel, Dämmauflagen und Rohrverkleidungen vollständig ausgebaut. Geplant ist, dass mit der sogenannten „Freimessung“, dem Nachweis, dass alle Schadstoffe beseitigt wurden, mit der eigentlichen Generalsanierung des vierten Bauabschnitts Anfang November 2022 begonnen wird.

Der vierte Bauabschnitt umfasst neben der Sanierung der Bestandsräume das Schaffen der neuen Klassenzimmer im Erdgeschoss auf der Ostseite.

Rund 41,18 Millionen Euro Kosten

Die Verantwortlichen erwarten für alle vier Bauabschnitte bis 2023 Gesamtkosten von 41,18 Millionen Euro. Das bedeutet Mehrkosten von insgesamt rund 327.000 Euro. Der Bund beteiligt sich mit 7,66 Millionen Euro, das Land mit 4.34 Millionen Euro. Sehr erfreulich sei, dass zudem aus Mitteln des Landes-Schulbauförderungsprogramms 2021 ein weiterer Zuschuss über 1.76 Millionen Euro für die weiteren Klassenräume der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule gewährt wurde. Die Gesamtförderung der Generalsanierung beträgt damit rund 13.77 Millionen Euro.

Aktuell seien bereits 99 Prozent der Leistungen für die Gesamtsanierung ausgeschrieben und vergeben, was eine hohe Preissicherheit schaffe. Noch zu vergeben seien kleinere Gewerke, wie das Leitsystem und Ausstattungsgegenstände mit einer Gesamtsumme von rund 230.000 Euro. Der Umfang der einzelnen Gewerke liege jeweils deutlich unter 200.000 Euro und damit in der Vergabezuständigkeit der Verwaltung.

Marode Module sind abgedichtet

Die Gebäudemodulanlage auf dem östlichen Parkplatz des Schulzentrums dient als Ausweichquartier und ermöglicht so erst die Generalsanierung in vier großen Bauabschnitten. Bei dieser Gebäudemodulanlage sind an verschiedenen Stellen im 2. Obergeschoss jedoch Wassereintritte festgestellt worden. Nach mehreren Vor-Ort-Terminen und Probeöffnungen des Daches wurden Sanierungsvorschläge erarbeitet.

Mit der Behebung der akuten Schäden hat Landrat Dr. Joachim Bläse bereits im August in einer Eilentscheidung das Sanierungsangebot der Firma Grinbold-Jodag, dem Errichterunternehmen der Gebäudemodulanlage, über 224.910 Euro beauftragt.

Mittlerweile hat die Firma die Dachsanierungsarbeiten abgeschlossen und die Undichtigkeiten beseitigt. ⋌Martin Simon

Ein Blick in die neue Mediathek.
Die neue Feuertreppe ist fertig.

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