Drogenhandel: Sieben Tatverdächtige aus dem Rems-Murr-Kreis festgenommen

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Symbolfoto

Insgesamt soll die Gruppierung für den illegalen Handel mit etwa 330 Kilogramm Marihuana sowie etwa sieben Kilogramm Kokain verantwortlich sein. Ermittlungen auch im Allgäu.

Rems-Murr-Kreis/Kempten. Langfristige Ermittlungen haben zur Festnahme von insgesamt sieben Tatverdächtigen dem Rems-Murr-Kreis sowie mehreren Personen im Allgäu geführt. Das geben Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizei Aalen in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Der Arbeitsbereich Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen hat im Frühjahr 2021 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen mehrere Personen aus dem Rems-Murr-Kreis durchgeführt, die im Verdacht standen, einen illegalen Handel mit Marihuana und Kokain in nicht geringer Menge betrieben zu haben. In diesem Verfahren kam es im Juni 2021 zur Sicherstellung von etwa 10 Kilogramm Marihuana sowie 270 Gramm Kokain. Einer der Tatverdächtigen wurde zu diesem Zeitpunkt bereits festgenommen und befindet sich seither in Haft.

Im Zuge dieser Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass einige der Beschuldigten bereits in der Vergangenheit Rauschgiftgeschäfte organisiert haben sollen. Es wurde deshalb ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zuge der Ermittlungen konnten weitere Tatverdächtige identifiziert werden. Insgesamt soll die Gruppierung für den illegalen Handel mit ungefähr 330 Kilogramm Marihuana sowie etwa sieben Kilogramm Kokain verantwortlich sein.

Am vergangenen Donnerstag erfolgte durch Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und der Diensthundeführerstaffel Schorndorf schließlich die Festnahme von sechs Tatverdächtigen aus dem Rems-Murr-Kreis. Es wurden zehn Wohn-, Firmen- und Lagerräume durchsucht und dabei insgesamt rund zehn Kilogramm Marihuana, 500 Gramm Haschisch sowie Vermögenswerte im fünfstelligen Bereich beschlagnahmt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die tatverdächtigen Männer einem Haftrichter vorgeführt, der gegen alle Tatverdächtigen Haftbefehle erließ. Die im Alter zwischen 26 bis 32 Jahren deutschen Männer befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Bereits seit dem letzten Quartal 2021 fand zudem ein intensiver Austausch mit der Kriminalpolizeiinspektion Kempten statt, nachdem bekannt wurde, dass die hiesige Gruppierung ihre Betäubungsmittel bis ins Allgäu geliefert haben soll. Hierdurch konnten weitere Personen identifiziert und Ermittlungsverfahren im Allgäu eingeleitet werden. So kam es im Raum Kempten bereits Ende vergangener Woche und parallel zu den hier durchgeführten Maßnahmen ebenfalls zu Festnahmen mehrerer Personen. Auch die dortigen Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von Betäubungsmitteln im zweistelligen Kilogrammbereich. Die Ermittlungen dauern an.

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