Ehrenamt findet Menschen

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Unser Bild zeigt ehemalige AbsolventInnen des Sozialführerscheins mit den Trägervertretern nach ihrem Austausch und bei der Werbung für den 20. Kurs. Foto: privat

Warum die 20. Auflage des Kurses in Aalen eine gute Stütze für alle ist, die sich sozial und ehrenamtlich engagieren.

Aalen

Der nächste Kurs ist ein Jubiläum, denn dann wird zum 20. Mal in Aalen der Sozialführerschein angeboten. Er startet am 1. Februar 23 unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Bläse und wird getragen von der Bahnhofsmission, von Diakonie und Caritas und der Kath. Und Evang. Kirchengemeinde.

Doch vor dem nächsten Kurs gab es in dieser Woche zunächst einen Rückblick. Alle Teilnehmerinnen früherer Kurse waren eingeladen, um über ihre Arbeit zu berichten, in der sie nach ihrem Kurs ehrenamtlich tätig sind.

Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Begrüßung von einem wichtigen Termin, denn „als Träger interessiert uns: wie geht es Ihnen? Was sind Ihre Erfahrungen im Ehrenamt? Wir wollen Sie auf Ihrem Weg des sozialen Engagements nicht alleine lassen!“

Maria Meyn berichtete von ihrem beruflichen Schichtdienst und wie sie ihr Ehrenamt organisiert. Sie fährt bei der AWO Senioren zum Arzt und zum Einkaufen und hilft beim Seniorennachmittag. Renate Poppe begleitet behinderte Menschen der Lebenshilfe bei Reisen. Susanne Kohout engagiert sich bei der Suppenküche, die wohnsitzlosen Menschen am Wochenende bei der Caritas ein warmes Essen zubereitet.

Ebenfalls bei der Wohnsitzlosenhilfe engagiert ist Theo Hageney, er macht neben seiner beruflichen Tätigkeit den Spätdienst in der Düsseldorfer Str. von 17 bis 21 Uhr und war voll des Lobes über diese Einrichtung.

Karin Wodniok hat im Cafe im Samariterstift mitgearbeitet und engagiert sich jetzt beim Seniorennachmittag der Evang. Kirchengemeinde.

Silke Rathgeb hat sich in der Hospizarbeit in Abtsgmünd eingebracht und hat nach eigener Erkrankung eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, Michaela Nerlich ist in der Betreuung tätig und hat vor kurzem eine ältere Frau bis zu deren Tod begleitet. Bärbel Ruck hat die Arbeit mit Kindern liebgewonnen und engagiert sich im Umsonstladen.

Martin Kronberger hob als Trägervertreter die Tatsache hervor, welche Bedeutung das Ehrenamt für die Kirche hat, und Diakon Jörg Dolmetsch, der den Abend moderierte, stellte abschließend fest: „Menschen finden ein Ehrenamt, aber mitunter findet das Ehrenamt auch Menschen.

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