Jahresrückblick 2021

Ein Gmünder Lebenslauf festgehalten

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Mit dem Buch: Albert und Christel Scherrenbacher

Der Straßdorfer Albert Scherrenbacher hat 2021 eine Autobiografie geschrieben.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. In Gmünd war es ein kleines literarisches Ereignis im Jahr 2021: Ein Metzgermeister schreibt ein Buch. Nun ist es aber doch so, dass der Metzgermeister nicht nur ein Metzgermeister ist. Wenngleich auch das schon viel ist. Vielmehr ist der Metzgermeister, der den Namen Albert Scherrenbacher trägt, in Gmünd ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen. Familienunternehmen, Gmender Fasnet, Gemeinderat, Ortschaftsrat, Kommunalpolitik, Seifenkistenrennen - dies sind nur ein paar Stichworte im Lebenslauf des Straßdorfers. Albert Scherrenbacher hatte bislang ein bewegtes Leben. Und das hat er 2021 aufgeschrieben. Anfang November hat er das im Einhorn-Verlag erschienene Buch „Ein Mann, der seinesgleichen sucht“ vorgestellt.

Am 7. Juni 1939 kam der kleine Albert in Schwäbisch Gmünd zur Welt. Seine Eltern, Albert und Josefine Scherrenbacher, hätten damals wahrscheinlich nicht geglaubt, dass ihr Filius einmal Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrenbürger der Stauferstadt werden würde. Auf rund 250 Seiten mit etwa 500 Ablichtungen, Dokumenten, Fotos und Urkunden lädt der Alt-Stadtrat und Metzgermeister die Leserschaft auf einen historischen Spaziergang ein. Dieser bezieht sich nicht nur allein auf sein Leben, sondern er zeigt gleichzeitig, dass seine Biografie mit der Geschichte der Stadt Gmünd eng verwoben ist. Sein Leben, sein Werk und damit sein Lebenswerk würdigten bei der Buchvorstellung Oberbürgermeister Richard Arnold, Landrat Dr. Joachim Bläse und Ortsvorsteher Werner Nussbaum.

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