Ein Zeichen des Miteinanders und der Versöhnung

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Die Interkulturelle Woche setzte im vergangenen Jahr ein starkes Zeichen des Friedens. Dieses Jahr soll es am 18. September wiederholt werden. Foto: Archiv/Oliver Giers

Wie die gemeinsame Feier und der Interreligiöse Friedensgruß auch in diesem Jahr das Zusammenleben stärken will.

 Aalen

Es war ein bewegender Moment, als vergangenes Jahr am 19. September bei wunderschönem Herbstwetter die Interkulturelles Woche auf dem Bohlschulplatz eröffnet wurde. Nach einem Frühstück gab es den seit vielen Jahren vermissten Friedensgruß der verschiedenen Religionen.

In aller Verschiedenheit machten die Vertreter der unterschiedlichen Religionen eines deutlich: ihren Willen zum Frieden. Vor einem Jahr ahnte niemand, wie nah schon bald ein Krieg sein könnte, und heute weiß noch niemand, wie es in diesem Herbst  werden wird. Aber in einem sind sich alle einig: dass zu dieser Interkulturellen Woche auch in diesem Jahr wieder ein Interreligiöser Friedensgruß gehören soll.

Auch wenn dieser Gruß der verschiedenen Religionen nur ein kleines Zeichen sein kann, so gewinnt es immer an Bedeutung, wenn Menschen in gegenseitiger Achtung und mit dem nötigen Respekt aufeinander zugehen und sich begegnen. Dies wird nämlich wichtiger denn je. Gerade in einer Stadt wie Aalen soll ein klares Zeichen des Miteinanders und der Versöhnung gesetzt werden, in aller Unterschiedlichkeit des Glaubens und der Religionen.

Geplant ist diese Eröffnung für Sonntag, 18. September um 11.30 Uhr. Zuvor sind ab 10.30 Uhr auf dem Bohlschulplatz zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen.

Bundesweite Aktion

Die Interkulturelle Woche ist keine  Aalener Erfindung. Sie ist eine bundesweite Aktion, die in jedem Jahr in der zweiten Septemberhälfte stattfindet. In Aalen haben sich unter dem Dach der Stadt ganz viele Gruppen, Vereine und Bündnisse zusammengeschlossen, um ganz viele verschiedene Veranstaltungen auf den Weg zu bringen.

Die Evang. Kirchengemeinde wird sich an dieser Interkulturellen Woche auch noch über  den Friedensgruß hinaus beteiligen, so zum Beispiel mit einer Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen am Freitag, 30. September um 17 Uhr. Dabei wird auch die Trommelgruppe des Afrikanischen Kulturvereins mitwirken. Und am 2. Oktober wird es wieder um 11 Uhr  im Interkulturellen Garten im Hirschbach einen Interreligiösen Erntedank geben, wo die Gartenfamilien aus verschiedene Religionen das Erntedankfest gestalten. Und so sind laut Pfarrer Bernhard Richter alle Veranstaltungen der über zwei interkulturellen Wochen in Aalen klare Zeichen des Friedens und der Versöhnung in dieser Stadt.

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