Einer fliegt über die Ostalb 

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Mit dem Entdeckerpass sind viele Menschen auf Entdeckungstour im Ostalbkreis gegangen.
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Die Sommer-Aktion „Entdeckerpass“ im Ostalbkreis ist zu Ende. Was jetzt noch kommt.

Aalen. Es stapeln sich immer noch ein paar Kisten: Ricarda Grünig, Tourismusmanagerin des Ostalbkreises, ist mit ihrem Team noch am Auswerten. In den Kisten sind jede Menge gestempelte Pässe von Entdeckern. Dreieinhalb Monate nach dem Start im Juni ist die Sommer-Aktion „Entdeckerpass“ nun zu Ende gegangen.

Fast 1500 Ostalb-Erkunder haben im vergangenen Jahr die Marke von mindestens 20 besuchten Zielen geknackt. So viele der insgesamt 25 Entdeckerziele musste geschafft haben, wer an der Verlosung am Schluss teilnehmen wollte. Sobald alles ausgezählt ist, wird auch jetzt wieder ausgelost. 50 Sachpreise gibt es zu gewinnen, der Hauptpreis ist erneut ein Flug über die Ostalb-Landschaft – im Heißluftballon der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost. 

In diesem Jahr, das ist jetzt schon klar, war die Resonanz ähnlich gut wie 2001. Obwohl vieles anders war. „2021 war das eine schnell entwickelte Aktion, um den Menschen in der Pandemie etwas zum Heimat entdecken anzubieten“, erinnert sich Ricarda Grünig. Auch als Alternative zum damals noch erschwerten Urlaub im Ausland.

Während der zweiten Auflage der Aktion 2022 mit 25 neuen Zielen waren Reiserestriktionen kaum mehr ein Thema, trotzdem war die Nachfrage nach den Entdeckertouren in der Heimat weiter groß. Grünig und ihre Mitarbeiterinnen mussten sogar fünf Wochen nach dem Start Entdeckerpässe nachdrucken lassen.

Auch viele positive Rückmeldungen seien wieder bei ihr angekommen, erzählt Ricarda Grünig. Fürs Entdecken im Wortsinn sorgte die Größe und Vielfalt des Ostalbkreises: wenn der Ellwanger etwa den Wildpflanzenpark Mutlanger Heide erkundet, die Lorcherin den Falkensturz Essingen, der Aalener den Hagbergturm bei Gschwend. „Das kannte ich ja noch gar“, das hat Ricarda Grünig in diesem Sommer immer wieder gehört. Manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Verbesserungsvorschläge geschickt, andere von ihren Erlebnissen berichtet. „Wir haben regelrechte Reisetagebücher bekommen“, sagt die Tourismusmanagerin erfreut. Immer wieder sei auch die Bitte gekommen, 2023 eine dritte Auflage zu starten. Doch eine solche wird es nicht geben, das hatte Landrat Dr. Joachim Bläse schon beim Auftakt von Runde zwei im Juni angekündigt – nach dem Motto: Aufhören, wenn es am schönsten ist. „Dass es ein Erfolg wird, dazu braucht man Qualität, und die haben wir noch einmal in diesem Jahr“, so Bläse.

Diese Stempelstellen waren 2022 dabei: 1. Limesturm Lorch, 2. Wildpflanzenpark Mutlanger Heide, 3. Rechberg Schwäbisch Gmünd, 4. Zeiselberg Schwäbisch Gmünd, 5. Hagbergturm Gschwend, 6. „Bänklesweg“ Iggingen, 7. Bürgerpark Böbingen, 8. Rund um den Scheuelberg Heubach, 9. Wirtsberg Bartholomä, 10. Falkensturz Essingen, 11. Römerkeller Oberkochen, 12. Aalbäumle Aalen, 13. Baierstein Aalen, 14. Schloss Untergröningen, 15. Hariolf-Rundweg Ellwangen,16. Schönenbergkirche Ellwangen, 17. Jakobuskirche Rosenberg-Hohenberg, 18. Wasserspielplatz & Erlebnisbereich Jagst erleben, Jagstzell, 19. Wildenbergkapelle Stödtlen, 20.Stausee Stockmühle Westhausen-Lippach, 21. Schloss Kapfenburg Lauchheim, 22. Ruine Flochberg, Bopfingen, 23. Goldberg Riesbürg, 24. Rundwanderweg Albschäferweg – Auernheim, 25. Stadtgarten Neresheim. Bernd Müller

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