Erster Notruf im neuen Lagezentrum der Polizei

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Polizeipräsident Reiner Möller und Polizeivizepräsident Wolfgang Reubold um 10.33 Uhr beim ersten Notruf.

Das neue Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen in der Böhmerwaldstraße geht an den Start. Das Bestandsgebäude soll Mitte 2022 saniert sein.

Aalen

Der Einzug in den Erweiterungsbau samt Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen ist vollzogen", teilt Polizeipräsident Reiner Möller am Dienstag mit. Neben der Präsidiumsleitung beginnen rund 115 Beschäftigte des Führungs- und Einsatzstabes sowie der Stabsstellen Öffentlichkeitsarbeit und Controlling/Qualitätsmanagement an ihren neuen Arbeitsplätzen in der Aalener Böhmerwaldstraße ihren Dienst.

Auch der erste Notruf ist am Dienstagvormittag um 10.33 Uhr eingegangen. "Gemeinsam mit Polizeivizepräsident Wolfgang Reubold konnte ich mich hierbei selbst von der funktionierenden Technik überzeugen. Damit verfügt das Polizeipräsidium Aalen über eines der modernsten Lagezentren im Land", sagt der Polizeipräsident.

Fotovoltaik-Anlage für den Neubau

"Mit dem Erweiterungsbau und der integrierten Spitzentechnologie und –ausstattung sind wir für die künftigen Aufgaben bestens gerüstet und werden so den Anforderungen an eine moderne Polizei vollkommen gerecht. Ich freue mich, dass wir damit die Sicherheit der rund 940 000 Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Aalen noch fortschrittlicher und effizienter gewährleisten können", so Innenminister Thomas Strobl in einer Mitteilung des Ministeriums. "Der Erweiterungsbau werde zudem demnächst mit einer rund 385 Quadratmeter großen Fotovoltaik-Anlage ausgestattet. Damit können pro Jahr durchschnittlich 50 000 Kilowattstunden eigengenutzter Strom erzeugt werden", so die Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Anlässlich des Umzugs dankten Splett sowie Möller dem Amt Schwäbisch Gmünd des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg für die Umsetzung des Bauprojekts.

Künftig werden in der Aalener Böhmerwaldstraße Notrufe aus dem Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis sowie dem Landkreis Schwäbisch Hall entgegengenommen; durchschnittlich werden dort mehr als 15 000 Einsätze im Jahr disponiert. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Führungs-und Lagezentrums stehe dafür die neueste Leitstellen- sowie Notruftechnik zur Verfügung. Innenminister Thomas Strobl erklärt: Neben modernsten Arbeitsplätzen und schnellen Datenverbindungen zeichne sich die neue Einsatzzentrale vor allem durch kurze Informationswege und ideale Visualisierungsmöglichkeiten aus.

Polizeipräsident Möller betont: "Damit ist die so wichtige räumliche Zusammenführung der Präsidiumsleitung mit dem Führungs- und Einsatzstab gelungen. Insbesondere in komplexen Einsatzlagen ermöglichen die neuen Rahmenbedingungen eine schnellere, effektivere und letztlich professionellere Einsatzbewältigung."

Voraussichtlich ab Mitte 2022 soll zudem die Sanierung des Bestandsgebäudes abgeschlossen sein. Dann können auch die derzeit noch in Interimsliegenschaften untergebrachten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Prävention, des Kriminalkommissariats Aalen sowie des Personalrats wieder am Standort Böhmerwaldstraße zusammengeführt werden.

Insgesamt investiert das Land in den Neubau und die Sanierung rund 18 Millionen Euro. Trotz der dynamischen Entwicklung des Bausektors sowie der allgemeinen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie liege die Gesamtmaßnahme weitgehend im Zeit- und Kostenplan, so Innenminister Strobl.

Landtagsabgeordneter Winfried Mack bestärkt: "Durch modernste Technik können nun Polizeieinsätze von Aalen aus noch wirksamer gesteuert werden."

Der Erweiterungsbau samt Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen in der Böhmerwaldstraße ist abgeschlossen. Mitte 2022 soll die Sanierung des Bestandsgebäudes fertiggestellt werden.

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