Frühes Boostern kaum möglich - Impfstützpunkte halten sich an Stiko-Empfehlung

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Booster-Impfung beim Arzt erfragen.

Aalen. Mit seiner Aussage im Podcast „Ein Glas mit Lars“, möglichst früh mit der Auffrisch-Impfung (Boostern) zu beginnen, hat Prof. Ulrich Solzbach eine Empfehlung abgegeben, die der Vorstandsvorsitzende der Klinken Ostalb für sinnvoll hält. In der Praxis sieht es indes aktuell noch anders aus.

Viele Ärzte geben die Booster-Impfung grundsätzlich erst nach einem halben Jahr. Die Impfstützpunkte im Ostalbkreis halten sich streng an die Regeln der ständigen Impfkommission (Stiko). Dort heißt es in der jüngsten Pressemitteilung vom 18. November: „Die Auffrischimpfung soll in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.“

Personen, die die dritte Impfung bekommen möchten, sollten sich also bei ihrem Hausarzt informieren, wann er die dritte Impfung gibt. Die Impfstützpunkte halten sich an die Stiko-Empfehlung.

Mehr zum Thema: Prof. Solzbach spricht sich für früheres Boostern aus.

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