Geflügelpest im Land: Das gilt ab 21. Januar

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In Baden-Württemberg ist die Geflügelpest nachgewiesen worden.

Aalen. Ab Samstag, 21. Januar, gelten für Geflügelhalter landesweit Biosicherheitsmaßnahmen, nachdem im Landkreis Tübingen der Ausbruch der Aviären Influenza, also der Geflügelpest, bei Schwänen erstmals im Jahr 2023 in Baden-Württemberg festgestellt wurde.

Deshalb hat das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz eine landesweit gültige Allgemeinverfügung erlassen, welche für den Schutz der Hausgeflügelbestände erforderliche Maßnahmen zur Biosicherheit in Geflügelbeständen beinhaltet.

So müssen Geflügelhalter bis 1000 Tiere ab 21. Januar sicherstellen, dass Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte der Vögel gegen unbefugten Zutritt gesichert sind, die Ställe oder die sonstigen Standorte der Vögel von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten werden, die Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert wird, nach jeder Einstallung oder Ausstallung Gerätschaften, Verladeplatz und freie Stallungen gereinigt und desinfiziert werden.

Zur Früherkennung eines möglichen Seucheneintrags müssen die Tierhalter im Ostalbkreis den Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landratsamt Ostalbkreis unverzüglich zu informieren, wenn Verluste im Bestand auftreten wie in § 4 der Geflügelpest-Verordnung beschrieben.

Die vollständige Allgemeinverfügung wurde vom Land im Staatsanzeiger und vom Landratsamt Ostalbkreis am 20. Januar veröffentlicht unter www.ostalbkreis.de in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“.

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