Gesichter der Flucht

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18 Geflüchtete haben sich porträtieren lassen, um Flucht ein Gesicht zu geben.

Fotostrecke: Gesichter der Flucht

Danyl, 16 Jahre, Student aus Kirowohrad.
Danyl, 16 Jahre, Student aus Kirowohrad. © Giers, Oliver
Anya, 30 Jahre, Kindermädchen aus Kirowohrad.
Anya, 30 Jahre, Kindermädchen aus Kirowohrad. © Giers, Oliver
Galyna, 62 Jahre, Kauffrau aus Riwne.
Galyna, 62 Jahre, Kauffrau aus Riwne. © Giers, Oliver
Anna, 31 Jahre, Architektin aus Charkiw mit ihrem 9jährigen Sohn Sascha.
Anna, 31 Jahre, Architektin aus Charkiw mit ihrem 9jährigen Sohn Sascha. © Giers, Oliver
Galyna, 66 Jahre, Unternehmerin für Import-Export aus Charkiw.
Galyna, 66 Jahre, Unternehmerin für Import-Export aus Charkiw. © Giers, Oliver
Martin, 16 Jahre, Schüler aus Kiew.
Martin, 16 Jahre, Schüler aus Kiew. © Giers, Oliver
Marta, 23 Jahre, Kellnerin aus Slowjansk.
Marta, 23 Jahre, Kellnerin aus Slowjansk. © Giers, Oliver
Victoria, 26 Jahre, Hausfrau aus Kowel.
Victoria, 26 Jahre, Hausfrau aus Kowel. © Giers, Oliver
Irina, 46 Jahre, Buchhalterin aus Kiew.
Irina, 46 Jahre, Buchhalterin aus Kiew. © Giers, Oliver
Maryna, 49 Jahre, Maskenbildnerin aus Charkiw.
Maryna, 49 Jahre, Maskenbildnerin aus Charkiw. © Giers, Oliver
Olga, 52 Jahre, Hotelfachfrau aus Charkiw.
Olga, 52 Jahre, Hotelfachfrau aus Charkiw. © Giers, Oliver
Piotr, 38 Jahre, Arbeitssuchender aus Kowel.
Piotr, 38 Jahre, Arbeitssuchender aus Kowel. © Giers, Oliver
Sergej, 54 Jahre, Agrarhelfer aus Odessa.
Sergej, 54 Jahre, Agrarhelfer aus Odessa. © Giers, Oliver
Yewgenia, 30 Jahre, Zahnärztin aus Charkiw.
Yewgenia, 30 Jahre, Zahnärztin aus Charkiw. © Giers, Oliver
Victoria, 28 Jahre, Verkäuferin aus Kramatorsk.
Victoria, 28 Jahre, Verkäuferin aus Kramatorsk. © Giers, Oliver
Tamara, 36 Jahre, Küchenhilfe aus Nikopol.
Tamara, 36 Jahre, Küchenhilfe aus Nikopol. © Giers, Oliver
Alyna, 32 Jahre, Kauffrau aus Poltawa.
Alyna, 32 Jahre, Kauffrau aus Poltawa. © Giers, Oliver
Julia, 16 Jahre, Schülerin aus Nikopol.
Julia, 16 Jahre, Schülerin aus Nikopol. © Giers, Oliver

Es ist eine Welle, von der aktuell viele Medien berichten. Eine Welle der Flucht - eine Welle von Geflüchteten. Menschen verlieren ihre Existenzen, tragen alles, was sie noch haben, in Taschen mit sich, tragen seit Tagen dieselben Kleider, ohne sie wechseln zu können. Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten, haben Schreckliches erlebt.

Das berichten sie im Gespräch. Sie berichten von Kirchen, von Wohnhäusern, die zerbombt werden. Sie berichten, dass sie sich immer noch vor Flugzeugen und Hubschraubern fürchten. Es waren Flugzeuge und Hubschrauber, die über sie geflogen sind und Bomben abgeworfen haben. Sie berichten von ihrem Leben. Ein Leben, das sie so nicht mehr leben können.

18 Menschen haben sich bereiterklärt, ihre Geschichte zu erzählen. Ihren Namen, ihren Beruf, ihre Herkunft zu nennen, ihr Gesicht zu zeigen. Es sind Menschen, wie es sie in jedem anderen Land der Erde gibt. Sie haben Freunde. Familie. Berufe. Träume. Sorgen. Ziele. Dass dieses Ziel einmal ein fremdes Land mit fremder Sprache, fremder Kultur und fremden Menschen sein wird, hätten wahrscheinlich die wenigsten gedacht.

Wie es für sie weiter geht, ist ungewiss. Einige fragen nach Wohnungen, einige fragen nach Arbeit. Manche möchten nach Hause. Manche sehnen sich nach Vätern, Müttern, Kindern.

Wenn Medien von einer Welle sprechen, wenn sie Zahlen nennen, die in die Hunderttausenden gehen, stecken Menschen dahinter. 18 Menschen haben sich porträtieren lassen. 18 Menschen geben Flucht hier ein Gesicht. 

Anna, 31 Jahre, Architektin aus Charkiw mit ihrem 9-jährigen Sohn Sascha.

„Meine Stadt ist praktisch nicht mehr vorhanden.“

Anna (31) Architektin aus Charkiw
Irina, 46 Jahre, Buchhalterin aus Kiew.

„Als sie angefangen haben, die Kirche zu bombardieren, sind wir gefahren.“

Irina (46) Buchhalterin aus Kiew
Victoria, 28 Jahre, Verkäuferin aus Kramatorsk

Ich will nach Hause.“

Victoria (28) Verkäuferin aus Kramatorsk
Galyna, 66 Jahre, Unternehmerin für Import-Export aus Charkiw.

„Wir sind einfach in Polen in einen Bus gestiegen - wir hatten keine Ahnung, wo wir hinfahren.“

Galyna (66) Unternehmerin aus Charkiw

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