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Teurer Bankeinzug für eBay-Gebühren

Viele Verkäufer bei eBay werden völlig unerwartet von den Folgen des Brexits getroffen. Denn der Online-Marktplatz zieht fällige Gebühren für Verkäufe unverändert von Großbritannien aus ein. Und das kann Extra-Bankgebühren bedeuten. Seit dem Brexit, also seit dem 1. Januar, berechnen aber manche Banken ihren Kunden ein Entgelt, wenn Lastschriften aus Großbritannien eingelöst werden. Manche Institute berechnen dafür etwa 8,50 Euro.

"Einige unserer Kundinnen und Kunden haben uns darüber informiert, dass von ihren Banken Gebühren erhoben wurden", erklärt eBay auf Anfrage des dpa-Themendienstes. "In Folge des Brexit können (EU-) Banken nun Gebühren für Transaktionen mit Banken aus dem Vereinigten Königreich erheben." Das Problem ist also bekannt. Unklar ist aber, ob das Unternehmen Lastschriften künftig aus einem anderen EU-Land heraus anstoßen wird, um Kunden unnötige Bankentgelte zu ersparen.

Kreditkarte als Ausweg

Um bis dahin weiteren Bankentgelten zu entgehen, könnte es sinnvoll sein, die Zahlungsmethode für eBay-Gebühren auf die Verrechnung über Kreditkarten zu ändern. Kreditkartenzahlungen sind in aller Regel nicht mit Transaktionskosten verbunden. (dpa)

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