Hände weg vom Pony

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Wie die ausgefranste Frisur wieder in Form kommt.

Jetzt sollte man nicht mehr selbst Hand an seine Haare anlegen, auch wenn es bis zum Friseurtermin noch etwas dauert. Das raten die Art Directoren des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks und empfehlen: Durchhalten.

"Wer einen Termin gemacht hat oder einen in Aussicht hat, lässt die Finger von seiner Frisur", ist der Rat von Antonio Weinitschke. Er könne zwar nachvollziehen, dass die Kunden kaum noch Geduld haben. Aber sie sollten jetzt nichts mehr tun.

"Gerade im Farbbereich kann es beim Selbstfärben zu großen Missgeschicken kommen", ermahnt Meth. Vor allem bei Versuchen, das Haar blond zu bekommen: "So einen Farbunfall zu reparieren, ist eine sehr zeitaufwändige und kostenintensive Sache."

Auch wer jetzt noch am Pony rumschnippelt, riskiert größere Unfälle. "Entweder es wird zu kurz oder zu gerade und sieht dadurch sehr kompakt aus. Das geht meistens schief", sagt Steven Meth. Damit es später wieder harmonisch aussieht, werde es beim Korrigieren dann noch kürzer.

Statt einer Schere empfiehlt Weinitschke ein bisschen mehr Festigkeit. Die brächte Spannung ins Haar. "Am besten Gel oder Wachs in die Hände und über dem Ohr fest andrücken. Das macht die Seiten schmaler und die Frisur flacher." dpa

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