Weber wandert wieder: Am Ziel in Tuttlingen angekommen

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Hans-Peter Weber wandert.

Impressionen von der Wanderung des ehemaligen VR-Bank-Chefs Hans-Peter Weber auf dem Albsteig.

Aalen. 18 Tage war Hans-Peter Weber, ehemaliger VR-Bank-Chef, wieder auf Wanderung. Nach der Alpenüberquerung 2018 und dem Olavsweg in Norwegen im Jahr 2020 hat er sich in diesem Jahr eine Tour in der Nähe ausgesucht: den Albsteig.

Der Albrand-Nordweg verläuft auf dem HW 1 des Schwäbischen Albvereins immer entlang des Nordrandes der Alb von Donauwörth bis Tuttlingen. Insgesamt zieht sich der Weg über etwa 360 Kilometer und über 8.000 Höhenmeter. Etwa 18 bis 20 Tage hat sich Weber für seine Wanderung vorgenommen.

Auf der Ostalb verläuft der Weg von Christgarten im Osten über Bopfingen, Lauchheim, Unterkochen, Oberkochen, Heubach nach Weißenstein. Hans-Peter Weber hat schon ein paar Einkehrmöglichkeiten im Blick: zum Beispiel das Naturfreundehaus oder die Hütte auf dem Volkmarsberg. „Ich freue mich, die Heimat mal auf diesem Weg etwas zu erkunden und hoffe, ohne größere Blessuren ans Ziel zu kommen.“ Über WhatsApp schickte Weber regelmäßig Fotos und einen kleinen Bericht von seinen Etappen. Die Tour ist beendet und gibt es hier zum Nachlesen:

Tag 18: Samstag, 17. September

Hans-Peter Weber ist an seinem Ziel in Tuttlingen angekommen.

Das Finale steht an. Nach gutem Frühstück machte ich mich gegen 8.30 Uhr auf den Weg. Die Temperatur ist zwar kühl, aber trocken. Dennoch wähle ich heute zusätzlich zum T-Shirt noch einen Anorak. Der Weg führt über Felder und durch schöne Laubwälder. Meist auf Waldpfaden, teils auch über Forststräßchen. Anfangs leicht ansteigend, dann in schönem auf und ab. Immer wieder schöne Ausblicke bei guter Fernsicht, bis in die Alpen. Mein Ziel „Tuttlingen“ rückt auch schnell näher, zumal es heute nur noch ca 13 km zu gehen halt.

 Pünktlich um 11 Uhr verließ ich den Wald und hatte mein Ziel vor Augen bzw. vor den Füßen. Nach ein paar Fotos startete ich mit dem Abstieg. Wie bestellt, kam ich an einer Hütte der Bogenschützen vorbei. Dies gab mir die Gelegenheit, mich kurz umzuziehen und mich der verschwitzten und verschmutzten Klamotten zu entledigen. Etwas gestylt ging ich dann in die Stadt, suchte zuerst den Bahnhof auf und buchte via DB-App meine Heimfahrt. Ich machte noch einen kurzen Stadtrundgang. Nach guten 360 km auf dem Albsteig mit doch knapp 10.000 Hm fahre ich jetzt mit dem Zug über Stuttgart zurück und freue mich wieder auf meine Familie, mein Ellwangen und mein gutes Bett – anstrengend, aber sehr schön war’s!

Tag 17: Freitag, 16. September

Leichter Regen zum Finale.

Nach netten und unterhaltsamen Abend am Stammtisch in der „Krone“ und ruhiger Nacht weckte mich heute der Regen und der ließ auch nach dem Frühstück nicht nach. Auch meine Regen-App ließ keine schnelle Wetterbesserung erwarten. So startete ich bei Nieselregen. Die Sicht war verhalten und Nebel zog auf. So konnte ich auf der Hochfläche der Alb auch nichts mehr von den „Zehntausendern“ der Alb erkennen. Der Regen verstärkte sich und es prasselte nur so runter. Aber: nasser als durchnässt geht auch nicht. Ich ging des Weges und ließ den Regen Regen sein.

Nach drei Stunden kam ich an Kloster der Claretinerinnen auf dem Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen an – und: es hörte auf zu regnen. Ich schaute in die Kirche rein und setzte nach kurzem Verweilen die restlichen sieben Kilometer meiner heutigen Tour bei trockenem Wetter, aber bescheidener Sicht fort. Von der Fernsicht in den Schwarzwald und zu den Alpen war heute nichts zu erkennen. So genieße ich den Spätnachmittag in einem netten Hotel in Risiberg auf der Alb und setzte morgen zum Finale an.

Kloster der Claretinerinnen auf dem Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen.
Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 16: Donnerstag, 15. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Heute hat mich Starkregen so um 6 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück im Hotel „Obere Säge“ in Ratshausen startete ich meine Tour. Gemächlich, aber stetig aufwärts nach Deilingen. Neben der netten Lage in einem „Hochtal“ hat Deilingen eine Besonderheit: Das Rathaus steht auf der Europäischen Wasserscheide und das Wasser der einen Dachseite soll zu Neckar-Rhein-Nordsee fliesen und das der anderen Seite zur Donau und damit zum Schwarzen Meer. Ich schlenderte durchs Dorf, schaute noch in die Kirche rein, immer von Nieselregen begleitet. Dann machte ich mich auf den Weg zu höheren Zielen. Allerdings macht ich am nahe gelegenen Hummelsee in der dortigen Schutzhütte der Angler einen regenbedingten Halt. Nach meiner Wetter-App sollte es bald wieder trocken sein.

So setzte ich nach geraumer Zeit meine Wanderung in Richtung Oberhohenberg fort und erreichte dort bei 1010 Höhenmetern meine bisherige Tophöhe. Unterwegs machte ich noch an der neuen Nikolaus-Kapelle Halt. Auf dem Oberhohenberg wurde die Geschichte einer alten Festung aufgearbeitet. Dann ging’s weiter und nach wenigen Kilometern erreichte ich den Lemberg mit gar 1016 Höhenmetern – allerdings wegen Regen und Nebel ohne Sicht. Dann folgte auch schon der Abstieg nach Gosheim, wo ich in der „Krone“ meine Bleibe fand.

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.
Infotafel auf dem Oberhohenberg zur alten Festung.
Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 15: Mittwoch, 14. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Ja, mal sehen, wie’s heute läuft. Jedenfalls hat’s heute Morgen bis gegen 7 Uhr kräftig geregnet. Nach dem Frühstück gleich der kräftige Anstieg auf das „Hörnle“ bei Laufen. Mit 954 Höhenmeter war das die bislang höchste Erhebung. Die Aussicht dafür wieder toll. Ich hab ja schon mal geschrieben: „Vor den Lohn haben die Götter ...“. Oben durfte ich dann auch einige Exemplare eines Stuhl-Kunstprojektes bestaunen.

Dann ging’s am Bergtrauf entlang über Heiden und mit teils fantastischer Aussicht bis zur Jugendherberge Lochen. Doch 100 Meter vor der Juhe kam ein Platzregen; ich konnte mich von Bäumen geschützt unter das Vordach der geschlossenen Herberge flüchten. Nach einer Stunde ließ der Regen nach und das Handy-Regen-Radar ließ auch Positives vermelden. Wegen des sehr rutschigen Bodens und eines sehr steilen und glitschigen Abstiegs (so meine Beschreibung) wählte ich eine andere Route und kam so sicher und trocken in meiner heutigen Herberge in Ratshausen an. Mal sehen, was das Wetter für die restlichen geplanten drei Tage so vorhat.

Exemplare eines Stuhl-Kunstprojektes auf dem „Hörnle“

Tag 14: Dienstag, 13. September

Aussichtsfelsen mit Burg Hohenzollern vor Augen.

Die Nacht in der Schutzhütte war sehr ruhig und angenehm „lau“. Meinen Frühstücksimbiss genoss ich auf dem Aussichtsfelsen mit Burg Hohenzollern vor den Augen. Dann ging die Wanderung immer entspannt der Hangkante entlang - den Aufstieg hatte ich gestern schon gemacht. Bald erreichte ich das Nägeleshaus- aber leider wieder geschlossen; ebenso die folgende Gaststätte „Stich“. Nun stieg ich in die nächste Etappe ein. Und tatsächlich hatte dort nach sieben Kilometern und einem ordentlichen Aufstieg eine Lokalität geöffnet: Zu Mittag gab es Jägerschnitzel. Dann kamen noch ein paar Kilometer gemütliches Wandern, ehe dann der kräftige Abstieg nach Laufen a.d. Eyach kam. Hier hab ich mit Mühe ein kleines Hotel gefunden. Aber: alle Gaststätten am Ort haben zu. Nun gilt es Kräfte zu sammeln, denn morgen geht’s wieder ein paar hundert Meter aufwärts!

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 13: Montag, 12. September

Traumhafter Blick auf die Burg Hohenzollern.

In der Unterkunft gabs leider kein Frühstück. Deswegen kurzer Kaffee mit Brötchen beim Bäcker in Genkingen und ein Brötchen für die Mittagspause. Unterwegs sollte heute keine Gastronomie auftauchen. Dafür wunderschöne Waldwanderungen und eine tolle Aussicht vom Bolberg auf Mössingen und die Orte drumherum. Dann ging’s zackig runter nach Jungingen und von dort noch den Aufstieg zur Himberg-Schutzhütte, in der ich heute – vermutlich alleine - nächtigen werde. Eben haben mich hier noch zwei einheimische Bergläufer besucht. Jungingen ist übrigens ein wunderschöner Alb-Bergort. Jetzt genieße ich noch den Abend bei einem Vesper und nem Bierchen.

Tag 12: Sonntag, 11. September

Hans-Peter Weber vor dem Schloss Lichtenstein

Es sollte gestern Abend noch feuchtfröhlich werden – am „Stahlecker Hof“ traf ich wieder die drei Böblinger vom Uracher Wasserfall. Die waren schon sehr gut drauf, da sie unterwegs Einkehr hielten. Diese Lustigkeit war bis heut morgen noch nicht ganz verflogen – einer von ihnen hatte dann auch bald sein Spiegelei komplett auf der Hose.

Für mich ging’s gegen 9.30 Uhr los - rund sieben Kilometer bis Holzelfingen und von dort aus Richtung Schloss Lichtenstein. Das Tal wurde am Bergtrauf U-förmig begangen, sodass man nicht komplett absteigen musste. Nach weiteren acht Kilometern war ich dann am Schloss - konnte es aber zuvor von der gegenüberliegenden Bergkante mehrfach bestaunen. Ein wunderbarer Bau an aussichtsreicher Stelle. Kurfürst Friedrich wurde durch den Schriftsteller Wilhelm Hauff zum Bau des Schlosses inspiriert. Hier gabs im Biergarten Curry-Wurst – da konnte ich nicht widerstehen. Beim Essen saß ich zufällig mit einem Einheimischen am Tisch, der mir erzählte, dass er jetzt nach Genkingen fahre. Die Chance nutzte ich und bat ihn, mich mitzunehmen. So kam ich elegant mal frühzeitig in mein Übernachtungslokal! Eine sehr schmackhafte Lasagne in der Sportheimgaststätte rundete den Tag ab.

Hans-Peter Weber vor den Toren von Schloss Lichtenstein.
Turm von Schloss Lichtenstein.

Tag 11: Samstag, 10. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Start in Bad Urach nach kurzem Gang über den Marktplatz in Richtung Bahnhof zum HW1. Noch ein Stück gemächlich neben Straße und Bahn. Dann aber ging’s ziemlich steil bergauf zu den Uracher Wasserfällen. Dort kommt ein Getränk in der Wasserfallhütte gerade recht. Dort treffe ich auch drei Wanderfreunde aus Böblingen, die einen Wochenendtrip machen - drei feuchtfröhliche Gesellen, wie sich noch herausstellen sollte.

Noch ein kräftiger Anstieg bis zur Albhochfläche. Immer wieder wunderschöne Ausblicke und Begegnungen mit Wanderfreunden. Dann mitten im Wald auf einer Anhöhe der Gedächtnisturm „Hohe Wart“ des Albvereins – ein Erinnerungsturm für die in den Kriegen gefallen Mitglieder. Am nahenden Ziel „Eninger Weide“ gehe ich vorbei. Es hat auch wieder aufgehört, zu regnen. Ich hänge noch einen Teil der nächsten Tour dran und gehe bis zum „Stahlecker Hof“ wo ich im Gästehaus unterkomme. Im Restaurant gabs für mich dann einen leckeren Zwiebelrostbraten.

Drei Wanderfreunde aus Böblingen bei der Wasserfallhütte.
Der Gedächtnisturm „Hohe Wart“ des Albvereins – ein Erinnerungsturm für die in den Kriegen gefallen Mitglieder.

Tag 9: Donnerstag, 8. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Nach ruhiger Nacht erwachte ich heute mal wieder bei Regen. Während des Frühstücks tauschte ich noch mit meinem Wanderfreund Peter, den ich hier auf der Hütte traf, ein paar Wandererfahrungen aus. Dann ging’s los - erstmals bei Regen, der aber bereits wieder nach 30 Minuten aufhören sollte. Entlang der Hangkante durch den Wald und immer wieder mit Blick ins Tal. Highlight war dann der erste Blick auf die Burgruine Reußenstein. Nun ging’s noch ein Stück weiter bis Schopfloch.

Ich entschloss mich, noch ein Stück der nächsten Tour nach Owen dranzuhängen. Traumhaft war der Blick von der anderen Talseite auf die Burg. Leider war es wieder schwierig eine Unterkunft zu finden. So entschloss ich mich nahezu die ganze Tour zu gehen und auf der Burg Teck im Albvereinsheim zu nächtigen. Heut wieder ein tolles Abendessen im Burgrestaurant: Sauerbraten mit Knödel - was willst Du mehr - heut hab ich mir das verdient!

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 8: Mittwoch, 7. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Nach dem Frühstück habe ich Schlat wieder verlassen und mich auf strammem Aufwärtspfad zum Aussichtsberg „Fuchseck“ begeben. Hier hab ich die schöne Sicht auf die Kaiserberge genossen. Nach kurzem Weg stieg in die Etappe Fuchseck-Schopfloch ein. Nach etwa zehn Kilometern mache ich heut Station im Naturfreundehaus „Bossler“. Die Gastleute haben mir erzählt, dies sei die Berghütte mit der größten Tiefgarage: Der Boßlertunnel der Schnellbahntrasse Wendlingen–Ulm führt unten im Berg durch; er ist neun Kilometer lang. Hier traf ich auch nette Tageswanderer und Radfahrer. Bei guter Unterhaltung schmeckte das Gruibinger Bier dann nach drei Aufstiegen mit etwa 600 Höhenmetern ganz gut. Die Übernachtung ist sehr preiswert, aber dafür muss man sein Bett selbst beziehen. Zum Abendessen gibt‘s Leberkäs mit Zwiebel und Salat!

Tag 7: Dienstag, 6. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Die Nacht war ruhig und trocken. Dafür weckte mich gegen 6 Uhr ein Gewitter: schnell alles zusammen nehmen, unter dem Zaun einer Sendestation durchschlüpfen und unter dem kleinen Vordach des Gerätehäuschens Zuflucht nehmen - geklappt und schon kam auch der Regen! Zum Glück nicht lange - endgültig packen und kurz frühstücken an einem Plätzchen mit traumhafter Aussicht.

Über verschiedene Örtchen und Gehöfte und einem netten Gespräch mit einer Seniorengruppe ging’s steil hinunter nach Gingen an der Fils. Im Gasthaus „Filseck“ gönnte ich mir Kässpätzle. Im kleinen Stadtpark stärkte ich mich bei einem Mittagsschläfchen bevor es weiter in Richtung „Fuchseck“ wieder kräftig aufwärts ging durch schöne Alblandschaften. Leider hat das Wasserberghaus Betriebsferien, sodass ich nach Schlat absteigen musste. Hier fand ich in einem Gästehaus ein Quartier. Nach Dusche und Klamottenwäsche lass ich den Abend in der nahen Vereinsgaststätte des TV Schlat ausklingen.

Tag 6: Montag, 5. September

Mittagsrast unter dem Hausbaum eines Bauernhofs.

Nach gutem und üppigen Frühstück im Jägerhaus in Heubach ging es gleich kräftig bergauf bis zum Bargauer Kreuz. Unterwegs traf ich ein nettes Paar aus Heubach beim Morgenspaziergang. Nach einem freundlichen Gespräch ging’s weiter durch wunderschöne Wälder Richtung Weissenstein. Kurz vor Weissenstein durfte ich unter dem Hausbaum eines Bauernhofs Mittagsrast machen. Dann ging’s sehr steil einen schmalen Trail hinab ins Dorf. Im Bäckereiladen stockte ich meine Vorräte auf, schaute noch in die sehr schöne Barockkirche rein, hielt ein wenig inne und stieg am Schloss vorbei - ebenfalls wieder sehr steil bergauf auf die Hochfläche Richtung Gingen/Fils. Da mir der Weg zu lang scheint und dort Übernachtungsmöglichkeiten spärlich sein sollen, entschied ich spontan beim Adolf-Kolpingdenkmal der Kolpingfamilie Donzdorf zu nächtigen. Ich hoffe auf eine trockene Nacht!

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 5: Sonntag, 4. September

Rast am Aalbäumle.

Gut ausgeschlafen ging’s heut morgen auf zu einer richtigen „Ostalb-Tour“: Um 8 Uhr startete ich in Unterkochen - es ging gleich richtig steil bergauf - etwa 250 Höhenmeter Richtung Aalbäumle. Dort hab ich gefrühstückt und wurde überaus freundlich von Wiedenhöfers, den Wirtsleuten, begrüßt. Gleich nach mir kam eine Gruppe von der Hochschule - 20 Personen - drei Nationen. Für mich ging’s dann weiter zum Volkmarsberg und nach kurzer Rast weiter nach Tauchenweiler. Kurze Mittagsrast und dann weiter über Lauterburg zum Rosenstein mit Burgruine und dann der Abstieg nach Heubach zu meinem „Nachtlokal“ Jägerhaus. Der Abend hatte dann noch was Besonderes zu bieten: Meine Tochter Susanne und ihr Ehemann Jörg überraschten mich mit einem tollen „Open-Air-Campingmenü“ in traumhaftem Rosenstein-Ambiente.

Tochter Susanne und ihr Ehemann Jörg überraschten Hans-Peter Weber mit einem tollen „Open-Air-Campingmenü“ in traumhaftem Rosenstein-Ambiente.

Tag 4: Samstag, 3. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Ein wunderschöner Wandertag mit stürmischem Ende. So gegen 8.30 Uhr bin ich in Hülen gestartet - ideales Wetter entlang des Albtraufs mit Blick auf den Virngrund mit Bucherstausee und Schloss Ellwangen und Schönenberg im Hintergrund. Nach einer Stunde verlasse ich das Simmisweiler Becken und erklimme Westhausens höchste Erhebung, den Wöllerstein! Von dort aus wieder auf meinen Trail, wo ich nach geraumer Zeit meine Wanderfreunde aus Horb am Neckar wieder treffe; sie hatte ich tags zuvor schon in Schweindorf kennen gelernt. Dann ein Stück weiter treffe ich ganz unverhohlen einen der Chefs des Ellwanger IT- Unternehmens „INNEO“, Ralf Prinz. Ab dann ging’s geruhsam durch die Härtsfeldwälder bis zur Kocherburg in Unterkochen und den Kocherursprung. Nach passieren des Uko-Ortsschildes kam alles geballt: Blitz, Donner und Starkregen! Und da die Rettung: Ein Linienbus nahm mich mit ins Ortszentrum. Im „Gästehaus Stütz“ fand ich Unterschlupf, obwohl eigentlich geschlossen! Ich klingelte und plötzlich stand Frau Stütz vor mir und wir kannten uns auch - eine nicht alltägliche herzliche Aufnahme war für diesen Tag ein toller Abschluss. Den Abend ließ ich in der Bahnhofswirtschaft ausklingen - einfach toll!!!

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 3: Freitag, 2. September

Gasthaus zum Herz.

Nach ruhiger erholsamer Nacht in Schweindorf ging’s nach gutem und üppigem Frühstück auf Tour in Richtung Bopfingen und Hülen durch schöne Mischwälder und stetigem Auf und Ab. Insgesamt waren es circa 13 Kilometer bis Hohenberg bei Bopfingen. Den Abstieg nach Bopfingen habe ich ausgelassen, da ich die Stadt von Ipfmess und anderen Highlights ganz gut kenne. In Hohenberg hab ich unter der großen Linde beim Reiterhof dann eine schöne Rast eingelegt, bevor ich mich auf den gut 11 Kilometer langen Weg nach Hülen durch schöne Wälder machte. In Hülen wurde mir in einem Gästehaus Einlass gewährt. Den Abend verbrachte ich in einem nahen Gasthaus mit einem Freund, der mich heute besucht hat. Nun geht‘s geruhsam und entspannt ins Bett, zumal der VfR Aalen auch 3:0 gewonnen hat.

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 2: Donnerstag, 1. September

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Nach gutem Schlaf im Outback hat mir die Putzfrau des „Eisbrunn“ einen Kaffee gemacht. Diesen hab ich mit einer „gestrigen Brezel“ genossen und mich hämisch gegen 9 Uhr auf den Weg nach Mönchsdeggingen gemacht. Tolle Wanderung durch die Rieser Wälder bis zum Kloster Mönchsdeggingen. Nach gesammelten Eindrücken ging’s weiter in Rochtung Christgarten mit schönen Impressionen von der Rieslraterlamdschaft. Gegen 17 Uhr war ich dann in Christgarten. Das anvisierte Lokal „Schwanen“ hat aber inzwischen geschlossen. So hab ich mit den jungen Eigentümern ein Bier getrunken. Wegen fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten hat mich der neue Hauseigentümer nach Schweindorf gefahren, wo ich im Gästehaus „Herz“ gut untergekommen bin. Der Abend mit Einheimischen, dem Ortspfarrer und anderen Wanderern war sehr unterhaltsam und gemütlich. Morgen gehts dann weiter in Richtung Bopfingen beziehungsweise Lauchheim- mal sehen wie weit die Füße tragen!

Hans-Peter Weber liefert per Messenger Updates von seiner Wanderung.

Tag 1: Mittwoch, 31. August

Hans-Peter Weber wandert wieder

Die Anfahrt nach Donauwörth mit der Bahn war etwas holprig: in Nördlingen Bauarbeiten wegen entgleistem Zug - Bahnhof Harburg wegen Bauarbeiten gesperrt. Also fuhr ich über Ansbach, Gunzenhausen und Treuchtlingen nach Donauwörth.

Um 10 Uhr konnte ich in Donauwörth starten: Erstmals war der erste Wandertag nicht verregnet. Tolles Wanderwetter. Von Donauwörth ging’s entlang der Wörnitz bis Wörnitzstein. Tolle Flussaue der Wörnitz und schön gelegene Kalvarienbergkapelle in Wörnitzstein. Dann ging’s kräftig bergauf auf das Plateau der Burg Harburg. Insgesamt war die Tour sehr angenehm aber dennoch lang: gute 25 Kilometer über die Harburg zur Waldschenke „Eisbrunn“ im Wald zwischen Harburg und Mönchsdeggingen. Hier trink ich gerade ein Radlermass und esse genüsslich. Übernachten kann ich in einem Schuppen der Waldschenke - bis morgen!

Hans-Peter Weber wandert wieder.

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