Heidenheim: 30-Jähriger missbraucht Notrufnummer

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Symbolfoto

Viermal hat der Mann ohne eine tatsächliche Notlage absichtlich Einsätze von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Heidenheim. Ein 30-Jähriger wird verdächtigt, im Raum Heidenheim in vier Fällen absichtlich Einsätze von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst zu haben, ohne dass jeweils tatsächlich eine Notlage vorgelegen hatte. Das berichtet die Polizei. Demnach soll der 30-Jährige am 25. April, 14. Mai und zweimal am 16. Mai dieses Jahres über eine Notruf-App Einsätze im Kreis Heidenheim ausgelöst haben. Jeweils gab er an, dass Menschen in Not seien und Hilfe bräuchten. Angeblich sollen in jeweils einem Fall der Kreislaufstillstand eines Säuglings bzw. ein Leck in einer Gasleitung vorgelegen haben, zweimal wurden fünf Verletzte nach einem Schusswechsel gemeldet.

Der Beschuldigte veranlasste mit seinen Anrufen, dass Notärzte, Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei an die vermeintlichen Tat- oder Ereignisorte fuhren. Zum Teil hielten sich weitere Einsatzkräfte in Bereitschaft. In keinem der Fälle wurden die vom Anrufer genannten Personen angetroffen, eine Notlage lag jeweils nicht vor. Die Polizei in Herbrechtingen ermittelte einen 30-Jährigen als Tatverdächtigen. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

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