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Hexen hexen

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Läuft im Traumpalast Gmünd und im Kinopark Aalen.

30 Jahre ist es her, dass Roald Dahls "Kinderbuch" mit Anjelica Houston als kinderhassende Oberhexe verfilmt wurde und mit brillanten wie grotesken Make-up-Effekten aus der Werkstatt von Muppetsschöpfer Jim Henson bei zahlreichen Kindern für ein traumatisches Kinoerlebnis sorgte. Nun widmet sich Forrest-Gump-Regisseur Robert Zemeckis dem Stoff und schickt Anne Hathaway auf Kinderjagd.

Nach dem Unfalltod seiner Eltern zieht ein achtjähriger Junge (Jahzir Bruno) Ende der 60er zu seiner Großmutter (Octavia Spencer).

30 Jahre ist es her, dass Roald Dahls "Kinderbuch" mit Anjelica Houston als kinderhassende Oberhexe verfilmt wurde und mit brillanten wie grotesken Make-up-Effekten aus der Werkstatt von Muppetsschöpfer Jim Henson bei zahlreichen Kindern für ein traumatisches Kinoerlebnis sorgte. Nun widmet sich Forrest-Gump-Regisseur Robert Zemeckis dem Stoff und schickt Anne Hathaway auf Kinderjagd.

Nach dem Unfalltod seiner Eltern zieht ein achtjähriger Junge (Jahzir Bruno) Ende der 60er zu seiner Großmutter (Octavia Spencer). Als er dort auf eine unheimliche Frau trifft, die ihm Süßigkeiten anbietet, erkennt die Oma sofort, dass es eine Hexe auf ihren Enkel abgesehen hat, und flieht mit ihm in ein luxuriöses Hotel. Da Hexen vor allem den Armen und Schwachen auflauern, wiegt sie ihren Enkel unter den Reichen der Gesellschaft in Sicherheit. Doch ausgerechnet hier hat die große Oberhexe (Hathaway) Hexen aus aller Welt zu einer Konferenz geladen, um ihren Plan vorzustellen, alle Kinder auf Erden in Mäuse zu verwandeln.

Zemeckis bleibt nah an der Romanvorlage und passt Tempo und Look des Kindergruselabenteuers den Sehgewohnheiten und technischen Möglichkeiten aktueller Kinoproduktionen an. Dadurch verliert der Film im Vergleich zu seinem Vorgänger zwar an groteskem Charme, vermag es aber sehr gut zu unterhalten und vor allem die Jüngeren ordentlich zu gruseln.

Durch die Verlagerung der Geschichte nach Amerika und einen Blick auf die Verhältnisse von armen und reichen, schwarzen und weißen Mitgliedern einer Gesellschaft, bekommt das Ganze zudem noch eine leicht sozialkritische Komponente. Vor allem die Spielfreude von Anne Hathaway, als dämonisch-glamouröse Hexendiva, bündelt überzogene Theatralik mit schwarzem Humor und bizarrem Unbehagen und balanciert diese kindisch-gruselige, albern-verstörende Kinder-Horrorschocker-Märchenkomödie erfolgreich als passendes Halloween-Familien-Entertainment ins Ziel. Marco Kreuzer

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