Unwetter im Ostalbkreis: Gmünd am schlimmsten vom Hochwasser betroffen

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Ein Auto ist in einer Gmünder Unterführung stecken geblieben. Der Fahrer blieb unverletzt.
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Zahlreiche Rettungskräfte sind am Mittwochabend nach Starkregen in Gmünd und Umgebung im Einsatz. Laut Polizei gibt es keine Verletzten. 

Unwetter in Schwäbisch Gmünd

Nach schweren Unwettern am Abend: Aufräumarbeiten haben begonnen
Aufräumarbeiten am Tag danach. © onw-images/ Stringer
Nach schweren Unwettern am Abend: Aufräumarbeiten haben begonnen
Aufräumarbeiten am Tag danach. © onw-images/ Stringer
Der Tag danach.
Der Tag danach. © tom
Der Tag danach.
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Der Tag danach.
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Der Tag danach.
Der Tag danach. © tom
Der Tag danach.
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Der Tag danach.
Der Tag danach. © mil
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis
Das THW kommt zur Hilfe. © Christian Wiediger
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis © onw-images / Christian Wiediger
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis
Hochwasser in Gmünder Unterführung © onw-images / Marius Bulling
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis
Hochwasser in Gmünder Unterführung © onw-images / Christian Wiediger
Starkes Unwetter sorgt für dutzende Feuerwehreinsätze im Ostalbkreis
Hochwasser in Gmünder Unterführung © onw-images/ Christian Wiediger
Das Wasser dringt bis in ein Ladenlokal
Das Wasser dringt bis in ein Ladenlokal  © onw-images / Marius Bulling
Hochwasser in Gmünder Unterführung
Hochwasser in Gmünder Unterführung © onw-images / Marius Bulling
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd
Hochwasser am Mittwochabend in Schwäbisch Gmünd © hie

Schwäbisch Gmünd. Immer dunkler wird's am Mittwochabend über Gmünd und Umgebung, dann geht heftiger Starkregen nieder, es donnert – und die ersten Sirenen der Rettungskräfte sind zu hören. In Gmünd laufen Unterführungen voll – die Pfitzer-Unterführung am Fuße des Mutlanger Berges und– abermals wie beim schlimmen Hochwasser im Mai 2016 – die Unterführung am Bahnhof im Taubental. Verletzt wird durch das Unwetter laut Polizei und Feuerwehr aber niemand.

Rund 80 Gmünder Feuerwehrleute sind im Einsatz, dazu die Polizei, Rettungskräfte des Technischen Hilfswerkes, des Roten Kreuzes und der Malteser, Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes und des Bauamtes helfen mit. In der Unterführung am Pfitzerkreisel schwimmt ein Auto. „Das bleibt noch drin. Wir gehen da erst rein, wenn das Wasser abgelaufen ist“, erklärt Ralf Schamberger, Gmünds stellvertretender Feuerwehrkommandant. Der Fahrer des Wagens sei in Sicherheit, das Auto ohnehin nicht mehr zu retten. Voll gelaufen ist auch die Unterführung im Taubental. Von der Höhe schießen immer neue Wassermassen ins Tal. Der Bahnbetrieb läuft laut Schamberger aber normal weiter. Die Gleise seien noch frei.

Wir gehen da erst rein, wenn das Wasser abgelaufen ist.“

Ralf Schamberger, stellvertretender Kommandant

Zahlreiche vollgelaufene Keller meldet die Polizei in Gmünd, Wetzgau, Schechingen, Durlangen und Abtsgmünd. Eine Gesamt-Übersicht könne er an diesem Abend nicht liefern, sagt Polizeisprecher Sebastian Bossaller. Die Polizei sei an unzähligen Stellen im Einsatz, sperre überflutete Kreuzungen und Straßen, die Telefone in der Einsatzzentrale klingeln pausenlos. „Nach derzeitigem Stand sind keine Personen verletzt oder in Gefahr“, vermeldet der Polizeisprecher.

Weshalb das Wasser in den beiden Unterführungen abermals so schnell so stark ansteigt und nicht abläuft – das müsse nun untersucht werden, sagt Ralf Schamberger am Mittwochabend. Noch seien die überfluteten Stellen aber abgesperrt. Für die Nacht sagen die Wetterexperten neuen Regen voraus.

Der Tag danach

Update am Donnerstagmorgen, 24. Juni: Insgesamt kam es zu rund 50 Einsätzen im gesamten Präsidiumsbereich, teilt die Polizei am Donnerstagmorgen mit - rund 30 Feuerwehreinsätze gab es im Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd.

Auch am Donnerstagmorgen sind die Einsätze immer noch in Gang. Teilweise sind die Unterführungen in Gmünd immer noch überflutet und gesperrt. Einen Einblick in den Tag danach gibt‘s hier.

Der Tag danach.

Erinnerungen an das schlimme Hochwasser im Mai 2019

Viele, die die aktuellen Bilder sehen, denken sofort ans bisher schlimmste Hochwasser, das Schwäbisch Gmünd am 29. Mai 2016 erlebt hat. Damals stirbt ein 21-Jähriger, der sich mit anderen jungen Leuten in der überfluteten Unterführung im Taubental befindet. Und ein 38-jähriger Feuerwehrmann, der diesen retten will. Rettungskräfte geben alles, müssen die Suche aber abbrechen, weil die Lage zu gefährlich und unübersichtlich ist. Die beiden Vermissten ertrinken damals im Sog des Wassers in der Unterführung.

Mehr zum Thema:

Bilder aus Abtsgmünd

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