Immer weniger Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen

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Nach der Grundschule besuchen immer weniger Schülerinnen und Schüler eine Haupt-/Werkrealschule. Foto: dpa
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Staatliches Schulamt meldet wieder deutlich gesunkene Zahl von Anmeldungen auf Haupt-/Werkrealschulen.

Aalen. Immer weniger Schülerinnen oder Schüler wechseln nach der Grundschule an eine Haupt/ Werkrealschule. Im gesamten Bezirk des Staatlichen Schulamtes Göppingen sind es nach einer Mitteilung nur noch 336 Schülerinnen oder Schüler. Im Vorjahr waren es noch 438 gewesen – ein Minus von 23,3 Prozent.

Hauptschulen: Im Ostalbkreis sind es im Schuljahr 2022/23 noch 133 Fünftklässler, die jetzt an eine Haupt-/Werkrealschule gehen. Im Vorjahr waren es 156 gewesen (minus 14,7 Prozent). Im Landkreis Göppingen sind es 138 (178), ein Minus von 22,5 Prozent. Und besonders dramatisch ist die Situation an Hauptschulen im Landkreis Heidenheim, wo nur sich nur noch 65 (Vorjahr 104) Viertklässler für eine Hauptschule angemeldet haben (minus 37,5 Prozent).

Auf Realschulen wechseln insgesamt im Bezirk 1969 Schüler (Vorjahr 2106, minus 6,51 Prozent).  Im Ostalbkreis sind es 836 (886, minus 5,64 Prozent). Im Landkreis Heidenheim 353 (440, minus 19,8 Prozent), im Landkreis Göppingen 780 (780, keine Veränderung).

Auf Gemeinschaftsschulen wechseln 1002 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr 1026, minus 2,34 Prozent).  Im Ostalbkreis sind es 458 (477, minus 3,9 Prozent), im Landkreis Heidenheim 152 (142, plus 7,04 Prozent) und im Landkreis Göppingen 392 (407, minus 3,69 Prozent).

Eingeschult werden 6049 Schülerinnen und Schüler (6032, plus 0,28 Prozent). Im Ostalbkreis 2695 (2703, minus 0,3 Prozent), im Landkreis Heidenheim 1075 (1092, minus 1,56 Prozent) und im Landkreis Göppingen 2279 (2237, plus 1,88 Prozent).

Damit setzt sich der Trend fort, dass Gymnasien in der Region beliebteste Schulart bleiben. Bislang liegen Zahlen nur für Baden-Württemberg insgesamt vor. Im Land sieht es so aus, dass 5,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler an eine Haupt-/Werkrealschule wechseln (Vorjahr 5,8 Prozent). An Realschulen wechseln landesweit 33,7 Prozent (Vorjahr: 34,7 Prozent). An Gemeinschaftsschulen wechseln 15,5 Prozent (Vorjahr: 15,4 Prozent) und an Gymnasien fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler: 45,2 Prozent (Vorjahr: 44,1).  

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