Abgesteckt

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Jürgen Steck
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Jürgen Steck über die „abgesteckt“-Reihe und die neue Zeit.

Eine kritische Leserin hat vor geraumer Zeit angemerkt, das sei ja ganz in Ordnung, was ich so zusammenwandere. Aber wir seien jetzt schon ziemlich deutlich im 21. Jahrhundert. Und da sei es nicht unüblich, eine solchermaßen vorgestellte Wanderung auf digitalem Wege zur Verfügung zu stellen. Ich habe das bislang nur insofern gemacht, dass ich halt den digital ermittelten Startpunkt meiner „abgesteckt“-Touren angegeben habe, aber keine Navigation. Das hatte zwei Gründe. Zum einen habe ich, der ich mich mittlerweile in digitaler Hinsicht dem Greisenalter nähere, es bislang immer zumindest mit einem gewissen Amüsement betrachtet, wenn Menschen mit gezücktem Smartphone durch die Berge hecheln, um anschließend die Strecke zu posten, gern in Verbindung mit einem Kalenderspruch, in dem Sinne, dass jetzt die Zeit reif sei für, nun, halt eine Wanderung. Zum Zweiten, und da verrate ich jetzt ein Geheimnis: weil ich gern experimentiere auf Wanderungen, insbesondere, wenn Reinhold mit dabei ist. „Wo geht es denn da lang?“ - „Den Weg sind wir auch noch nicht gegangen.“ „Ich glaube, da geht‘s auch nach Baldern.“ Um Beispiele zu nennen. Das sieht digital ziemlich unentschlossen aus. Jetzt aber habe ich das anders gemacht. Habe mir jemand geschnappt, der sich auskennt, den Thomas Riede vom Mögglinger Albverein. Und habe dessen Tour aufgezeichnet. Wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein/e andere/r Wanderführer/in im Ostalbkreis, die oder der mich mitnimmt auf eine Lieblingstour. Wer das möchte, kann mir gern schreiben an j.steck@sdz-medien.de

Die Wanderung finden Sie hier.

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