Jusos zum Bericht des Weltklimarates: "Letzter Weckruf für die Politik"

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Symbolbild Hochwasser

Jusos Ostalb äußern sich zum Sachstandsbericht des Weltklimarates.

Die Jusos Ostalb sehen den am 9. August veröffentlichten Sachstandbericht des Weltklimarates als "letzten Weckruf für die Politik". Nun gebe es keine Ausreden mehr, sofort und umfassend zu handeln, heißt es in einer Pressemitteilung der Jusos. Man müsse alle Mittel einsetzen, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen. Die Klimakrise sei keine abstrakte Gefahr mehr, sondern stehe im wahrsten Sinne des Wortes vor der Tür.

Extremwetter in Zukunft häufiger

Aus dem Bericht des IPCC gehe hervor, dass sich Extremwetterereignisse wie die zuletzt erlebten Fluten in Zukunft häufen werden.Es sei darüber hinaus unmissverständlich klar, dass die Erderhitzung durch den Menschen verursacht werde. Wenn bestimmte Kipppunkte erreicht seien, gebe es kein Zurück mehr.

Initiative "SPD for 1.5"

Innerhalb der Jusos gebe es bereits die Initiative ,,SPD for 1.5", die sich für ein klares Bekenntnis zum 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens und dem damit verbundenen CO2-Restbudget einsetzte. ,,Wir setzten uns für eine soziale Klimapolitik ein, denn die Folgen der Klimakrise werde verstärkt Menschen aus dem globalen Süden und Menschen mit geringem Einkommen treffen", so die Juso-Kreisvorsitzende Laura Weber.

Die Jusos sehen dabei die im September gewählte Bundesregierung in der Pflicht. „Der Koalitionsvertrag muss die neusten Erkenntnisse berücksichtigen und der CO2-Ausstoß Deutschlands sich am verbleibenden CO2-Budget orientieren“ , so der stellvertretende Kreisvorsitzende Linus Nolte. Es sei wichtig, dass die im September gewählte Bundesregierung aus Parteien bestehen wird, die wissen, wie auf diese existenzielle Krise schnell und effektiv reagiert werden kann. ,,Dafür braucht es junge Klimaaktivist*innen wie Tim-Luka Schwab im Deutschen Bundestag", so die Jusos abschließend.

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